Airbus A319 von Easyjet: Braucht er künftig keinen Stromanschluss mehr?

Green TaxiingEasyjet will ohne Triebwerkskraft rollen

Kein Lärm, keine Emissionen kein Kerosinverbrauch: Easyjet forscht an einer neuen Technik, die das Rollen der Flieger revolutionieren soll. Brennstoffzellen sollen es möglich machen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wir waren total überrascht», sagt Ian Davies. Viele Technologien hätten sich in den letzten fünf Jahren extrem schnell weiter entwickelt. Das gelte insbesondere für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle, so der Chefingenieur von Easyjet. Deshalb setzt die britische Billigairline nun besonders große Hoffnungen in die Technologie. Sie soll im Kern ihrer Green-Taxiing-Initiative stehen.

In einer Brennstoffzelle verbinden sich Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe eines Elektrolyts zum völlig problemlosen Abfallstoff Wasser. Bei der Umwandlung wird Elektrizität frei, die man nutzen kann. Easyjet plant sie für das Rollen ihrer Flugzeuge zu brauchen. Der gesamte Weg von der Piste zum Gate soll so zurückgelegt werden. «Das wird die Art verändern, wie Flughäfen funktionieren», so Davies. Die Technik würde dazu führen, dass die Flieger am Boden keinen Lärm machen, die Umwelt nicht belasten und kein Kerosin verbrauchen.

Easyjet testet schon 2016

Zudem spart es Geld. «Wir könnten 50.000 Tonnen Kerosin pro Jahr einsparen», so Davies. Das sei rund 4 Prozent des Gesamtverbrauchs und würde bei den heutigen Preisen einer jährlichen Einsparung von 16 Millionen Euro entsprechen. Und es sei recht schnell umsetzbar, so der Easyjet-Technik-Chef.

Konkret plant Easyjet, eine Wasserstoff-Brennstoffzelle mit Tank in den Frachtraum einzubauen. Die Energie, die beim Bremsen frei wird, soll dann genutzt werden, um diese zu aktivieren und weitere Energie zu produzieren, welche dann gespeichert wird. Sie kann dann für die ganze Bewegung am Boden genutzt werden. Schon 2016 will die Billigairline die Technologie testen. Den nötigen Wasserstoff möchte sie mittelfristig aus Sonnenenergie herstellen.

Auch Lufthansa testet

Auch Lufthansa hat das Sparpotenzial beim Rollen erkannt. Die deutsche Fluggesellschaft testet in Frankfurt den so genannten Taxi Bot.  Der neuartige Flugzeugschlepper soll Flugzeuge künftig mit der Kraft seiner Elektromotoren zu Start- und Parkpositionen schleppen. Das Bugrad des Flugzeugs wird auf einem Drehteller des Taxi Bots befestigt. Der Pilot steuert ihn, als würde er den Flieger direkt manövrieren. So sollen Sprit, Emissionen und Wartungskosten gespart werden.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet erlebt verkehrsreichsten Tag der Firmengeschichte

ticker-easyjet

Easyjet pausiert im Winter Basel - Tanger für drei Wochen

ticker-easyjet

Easyjet will mehr Ü50-Flugbegleitende

ticker-easyjet

Easyjet-Übernahme verschiebt sich

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies