Twin Otter von Nepal Airlines (Archivbild aus dem Jahr 2010): Kommen drei neue?

SchnellstarterDrei Hersteller buhlen um Auftrag von Nepal Airlines

Die staatliche Fluglinie mit Sitz in Kathmandu will auch im Inlandsverkehr wieder eine Rolle spielen. Drei Hersteller bieten Nepal Airlines nun geeignete Flugzeuge zum Kauf an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Suketar, Ilam, Gulmi, Dolpa, Manang und Jumla. Auch wenn all diese nepalesischen Flughäfen außerhalb des Landes nicht sehr bekannt sein dürften, Nepal Airlines würde sie laut eigenen Angaben gerne anfliegen. Doch dafür fehlt es der staatlichen Fluggesellschaft an einer ausreichenden Anzahl kleiner Flugzeuge. Sie betreibt in einer passenden Größe lediglich zwei DHC-6-300 Twin Otter, von denen aktuell offenbar nur eine flugfähig ist.

Hinzu kommen zwei Airbus A320-200 und zwei A330-200, die aber für die Inlandsflughäfen Nepals mit ihren kurzen Pisten viel zu groß und ungeeignet sind. Daher hat die Airline im Oktober eine Ausschreibung für den Kauf weiterer Maschine veröffentlicht.

Drei Hersteller mit Angeboten

Daraufhin haben sich mittlerweile drei Hersteller von Flugzeugen mit Stol-Eigenschaften (Short take-off and landing) mit Angeboten gemeldet. Gegenüber dem nepalesischen Portal Khabar sagte ein Nepal-Airlines-Sprecher, es handele sich um Let mit der L410, Hindustan Aeronautics mit der in Lizenz gebauten Do 228 und De Havilland Canada mit der Twin Otter. Die Kanadier dürften aufgrund der zwei schon vorhandenen Flieger Favorit sein.

Unklar ist die Zahl der Flieger, um die es geht. Khabar berichtete Mitte Oktober - und damit noch vor der Ausschreibung - unter Berufung auf die Regierung des Landes, Nepal Airlines solle zehn zusätzliche Flugzeuge erhalten. Bei dreien werde es sich um Twin Otter handeln. Kurz danach folgte die Ausschreibung, in der es laut dem Luftfahrtdatenbank CH Aviation um drei Stol-Flieger geht. Im aktuellen Khabar-Artikel ist keine Zahl genannt. Ob tatsächlich sieben weitere Flieger folgen sollen, und falls ja, was für welche, ist nicht klar.

Im Inland fast nicht präsent

Anfang 2022 hatte Nepals Regierung schon einmal dem Kauf von 14 Flugzeugen zugestimmt. Es gab sogar einen Fünf-Jahres-Plan für das Wachstum der Flotte um 32 Flugzeuge.

Gemäß den Daten von CH Aviation hat Nepal Airlines im Inland lediglich einen Marktanteil von 0,14 Prozent. Marktführer ist Buddha Air, die eine Flotte aus drei ATR 42 und elf ATR 72 betreibt, gefolgt von Yeti Airlines, Shree Airlines, Saurya Airlines, Summit Air und Sita Air.

Mehr zum Thema

Nepal bleibt auf Schwarzer Liste der EU

Nepal bleibt auf Schwarzer Liste der EU

Flieger von Nepal Airlines: Die Fluglinie  will die Flotte stark vergrößern.

Nepal Airlines will 32 neue Flugzeuge kaufen

Harbin Y12 von Nepal Airlines: Chinesische Regionalflieger verursachten Verluste.

Wie Nepal Airlines die chinesischen Flieger loswerden will

ticker-nepal

Nepal verbietet Airlines Preiserhöhungen nach verheerenden Überschwemmungen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier