Die drei geparkten Airbus A220: Zukunft ungewiss.

UnattraktivDrei frühe Airbus A220 warten auf ihr Schicksal

Drei frühe A220 stehen seit zwei Jahren geparkt herum. Nun entscheidet Airbus über ihre Zukunft. Auch die Ausweidung ist eine Option.

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Als sie gebaut wurden, hieß ihre Mutter noch Bombardier und sie selbst wurden noch C-Series genannt. Inzwischen gehören die drei Flugzeuge mehrheitlich Airbus und hören auf den Namen A220. An ihrem Schicksal hat das aber nichts geändert.

Die drei Maschinen mit den Seriennummern 50007, 50008 und 50009 sind die ersten, die nach den fünf Testfliegern FTV 1 bis FTV 5 gebaut wurden. Vor mehr als zwei Jahren wurden sie aussortiert und für Trainings- und Testzwecke reserviert. Die drei A220-100 stehen seither geparkt vor dem Produktionswerk in Mirabel bei Montreal.

Gebraucht wurden sie nie

Die drei ersten nicht für den Eigengebrauch gebauten A220 tragen keine Triebwerke und es ist in ihnen auch keine Kabine eingebaut. Sie sind an ihrem Standort Wind und Wetter ausgesetzt. Gebraucht wurden sie aber seit ihrer Aussortierung nicht.

Airbus überlegt sich jetzt, was mit den drei Fliegern geschehen soll. «Wir prüfen die Optionen, um den besten wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen», sagt eine Sprecherin des Flugzeugbauers. Die Renovierung der lädierten Maschinen sei ebenso eine Möglichkeit, wie die Ausweidung oder der Verkauf. Dass die drei A220 geschreddert werden sollen, wie der Blog Fliegerfaust berichtet hatte, will Airbus nicht bestätigen.

Frühe Flieger sind oft weniger attraktiv

Flugzeugbauer haben oftmals Mühe, frühe Exemplare eines neuen Fliegers zu verkaufen. Denn sie sind oft noch nicht auf dem gleichen Standard, wie solche, die später gebaut wurden. So suchte Boeing lange Käufer für frühe Dreamliner, die sogenannten Terrible Teens. Auch beim Airbus A380 haben frühe Exemplare ein leicht höheres Gewicht als spätere, weil in der Produktion laufend Verbesserungen vorgenommen werden.

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