Dreamliner von Air New Zealand: Flugausfälle wegen Triebwerksproblemen.

Air New ZealandDreamliner-Triebwerke machen weiter Probleme

Air New Zealand leidet unter Flugstreichungen, weil die Rolle-Royce-Triebwerke ihrer Dreamliner Ermüdungserscheinungen aufweisen. Schon andere Airlines kämpften mit demselben Problem

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für Kinderkrankheiten sind die Dreamliner inzwischen schon etwas zu alt. Aber auch Teenager können manchmal Probleme haben. Und das erlebt nun Air New Zealand. Die Fluggesellschaft muss dieser Tage «einige Flüge» ausfallen lassen, weil die Triebwerke ihrer Boeing 787 Probleme machen.

Neuseelands Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of New Zealand bestätigte, dass sie «Auffälligkeiten» an den Motoren der Dreamliner der Nationalairline untersucht. Das Ganze ist die Folge von Zwischenfällen mit Dreamlinern der Airline. Beide Male mussten die Piloten die Triebwerke der Boeing 787-9 nach dem Start ausschalten, weil es Probleme gab. Die Triebwerke des Typs Trent 1000 werden von der britischen Rolls-Royce hergestellt.

Schon ANA und Virgin hatten Probleme

Der Produzent ist sich des Problems bewusst. Denn: Air New Zealand ist nicht die erste Fluglinie, die Probleme mit den Triebwerken hat. Bereits im Sommer 2016 sorgten bei ANA All Nippon Airways dieselben Gründe für viele Flugausfälle. Wie sich schlussendlich herausstellte, waren Risse in den Turbinenblättern das Problem. Sie wiesen deutlich schneller Ermüdungserscheinungen auf als sie sollten. Nur kurz nach ANA berichtete auch Virgin Atlantic über ähnliche Probleme.

Rolls-Royce hatte bereits bei der Verkündung des Halbjahresergebnisses gewarnt, dass  Investoren in der zweiten Jahreshälfte mit «mehr Aktivität bezüglich technischer Probleme bei den Trent-1000-Triebwerken» rechnen müssen. Zum aktuellen Fall sagte das Unternehmen, dass man mit Air New Zealand an dem Problem arbeite. Insgesamt sind mehr als 400 der Triebwerke derzeit im Betrieb.

Mehr zum Thema

Dreamliner von All Nippon Airways: Die Triebwerke machen Probleme.

Dreamliner-Problem beschäftigt ANA noch Jahre

Dreamliner von Air Canada: Das Flugzeug darf nun neue Routen bedienen.

Dreamliner darf weiter fliegen

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand eröffnet temporäre Lookout Lounge in Auckland

ticker-air-new-zealand

Synthony: Air New Zealand verwandelt Airbus A321 Neo in fliegende Konzertbühne

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies