Dreamliner von Air New Zealand: Flugausfälle wegen Triebwerksproblemen.

Air New ZealandDreamliner-Triebwerke machen weiter Probleme

Air New Zealand leidet unter Flugstreichungen, weil die Rolle-Royce-Triebwerke ihrer Dreamliner Ermüdungserscheinungen aufweisen. Schon andere Airlines kämpften mit demselben Problem

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Für Kinderkrankheiten sind die Dreamliner inzwischen schon etwas zu alt. Aber auch Teenager können manchmal Probleme haben. Und das erlebt nun Air New Zealand. Die Fluggesellschaft muss dieser Tage «einige Flüge» ausfallen lassen, weil die Triebwerke ihrer Boeing 787 Probleme machen.

Neuseelands Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of New Zealand bestätigte, dass sie «Auffälligkeiten» an den Motoren der Dreamliner der Nationalairline untersucht. Das Ganze ist die Folge von Zwischenfällen mit Dreamlinern der Airline. Beide Male mussten die Piloten die Triebwerke der Boeing 787-9 nach dem Start ausschalten, weil es Probleme gab. Die Triebwerke des Typs Trent 1000 werden von der britischen Rolls-Royce hergestellt.

Schon ANA und Virgin hatten Probleme

Der Produzent ist sich des Problems bewusst. Denn: Air New Zealand ist nicht die erste Fluglinie, die Probleme mit den Triebwerken hat. Bereits im Sommer 2016 sorgten bei ANA All Nippon Airways dieselben Gründe für viele Flugausfälle. Wie sich schlussendlich herausstellte, waren Risse in den Turbinenblättern das Problem. Sie wiesen deutlich schneller Ermüdungserscheinungen auf als sie sollten. Nur kurz nach ANA berichtete auch Virgin Atlantic über ähnliche Probleme.

Rolls-Royce hatte bereits bei der Verkündung des Halbjahresergebnisses gewarnt, dass  Investoren in der zweiten Jahreshälfte mit «mehr Aktivität bezüglich technischer Probleme bei den Trent-1000-Triebwerken» rechnen müssen. Zum aktuellen Fall sagte das Unternehmen, dass man mit Air New Zealand an dem Problem arbeite. Insgesamt sind mehr als 400 der Triebwerke derzeit im Betrieb.

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