ANA-Piloten im Dreamliner-Cockpit: Das Training dauert länger als gedacht.

Trainingsprobleme beim Dreamliner

Der nächste Stolperstein beim Start der B787: Das Training für Piloten dauert länger als gedacht. Die Konkurrenz wittert eine Chance.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die ersten Dienstwochen von Boeings Dreamliner verlaufen alles andere als geschmeidig. Verspätete Auslieferung, technische Probleme, Kritik am Aussehen des Fliegers - und jetzt auch noch Probleme beim Training der Piloten. Wie das Wall Street Journal berichtet, muss All Nippon Airways deutlich längere Umschulungszeiten für die Piloten einrechnen als geplant. Die japanische Fluggesellschaft ist die erste Airline der Welt, die die mit dem neuen Jet fliegt. Damit erfüllt sich ein Ziel nicht, dass Boeing versprochen hatte. Ein Verkaufsargument war, dass die Umschulung besonders schnell gehe. Ein 777-Pilot könne innerhalb von nur einer Woche auf den Dreamliner getrimmt werden.

Fünf Wochen statt einer

ANA überarbeitet den Trainingsplan des US-Herstellers nun. Es habe einige Mängel gegeben, so die Zeitung. Fünf Wochen setzt die japanische Airline für die Ausbildung eines 787-Piloten neuerdings an. Und man sei mit der Revision noch nicht durch, so die Fluggesellschaft. Man habe an Änderungen das hinzugefügt, was nötig sei und daher bestehe auch kein Interesse, die Zeitspanne wieder zu verkürzen. Man werde mit der Zeit nur den Inhalt der Ausbildung anpassen. Der neue Flieger habe viele Geräte und Funktionen, an die man sich stark gewöhnen müsse. So etwa Bildschirme auf Augenhöhe, die bei schlechtem Wetter eine bessere Sicht garantieren und alle wichtigen Informationen direkt auf einen Blick anzeigen. So hilfreich das sei, man müsse sich erst daran gewöhnen.

Konkurrent Airbus packt die Gelegenheit beim Schopf und baut die neuen Probleme bei Boeing in die eigene Verkaufsstrategie ein, wie das Wall Street Journal weiter schreibt. Die Trainingszeit ist inzwischen ein wichtiger Faktor, wenn Airlines sich für einen neuen Flugzeugtypen entscheiden. Längere Umschulung bedeutet höhere Kosten. Bei Airbus dauert die Umschulung von einen auf den anderen Flugzeugtypen oft nur wenige Tage.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-boeing-1

Sturm lässt Teil einer Wand des Boeing-Werks in Wichita einstürzen

ticker-boeing-1

Streikrisiko sinkt: Boeing erzielt vorläufige Einigung mit 17.000 Ingenieurs- und Technik-Fachkräften

ticker-boeing-1

Boeing liefert im August 51 Flugzeuge aus

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies