ANA-Piloten im Dreamliner-Cockpit: Das Training dauert länger als gedacht.

Trainingsprobleme beim Dreamliner

Der nächste Stolperstein beim Start der B787: Das Training für Piloten dauert länger als gedacht. Die Konkurrenz wittert eine Chance.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die ersten Dienstwochen von Boeings Dreamliner verlaufen alles andere als geschmeidig. Verspätete Auslieferung, technische Probleme, Kritik am Aussehen des Fliegers - und jetzt auch noch Probleme beim Training der Piloten. Wie das Wall Street Journal berichtet, muss All Nippon Airways deutlich längere Umschulungszeiten für die Piloten einrechnen als geplant. Die japanische Fluggesellschaft ist die erste Airline der Welt, die die mit dem neuen Jet fliegt. Damit erfüllt sich ein Ziel nicht, dass Boeing versprochen hatte. Ein Verkaufsargument war, dass die Umschulung besonders schnell gehe. Ein 777-Pilot könne innerhalb von nur einer Woche auf den Dreamliner getrimmt werden.

Fünf Wochen statt einer

ANA überarbeitet den Trainingsplan des US-Herstellers nun. Es habe einige Mängel gegeben, so die Zeitung. Fünf Wochen setzt die japanische Airline für die Ausbildung eines 787-Piloten neuerdings an. Und man sei mit der Revision noch nicht durch, so die Fluggesellschaft. Man habe an Änderungen das hinzugefügt, was nötig sei und daher bestehe auch kein Interesse, die Zeitspanne wieder zu verkürzen. Man werde mit der Zeit nur den Inhalt der Ausbildung anpassen. Der neue Flieger habe viele Geräte und Funktionen, an die man sich stark gewöhnen müsse. So etwa Bildschirme auf Augenhöhe, die bei schlechtem Wetter eine bessere Sicht garantieren und alle wichtigen Informationen direkt auf einen Blick anzeigen. So hilfreich das sei, man müsse sich erst daran gewöhnen.

Konkurrent Airbus packt die Gelegenheit beim Schopf und baut die neuen Probleme bei Boeing in die eigene Verkaufsstrategie ein, wie das Wall Street Journal weiter schreibt. Die Trainingszeit ist inzwischen ein wichtiger Faktor, wenn Airlines sich für einen neuen Flugzeugtypen entscheiden. Längere Umschulung bedeutet höhere Kosten. Bei Airbus dauert die Umschulung von einen auf den anderen Flugzeugtypen oft nur wenige Tage.

Mehr zum Thema

Boeing 777X: Die klappbaren Flügelspitzen sind eine der Neuheiten.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

ticker-boeing-1

Jetzt spricht Donald Trump von bis zu 750 Jets, die China bei Boeing bestellen will

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin