Dreamliner von Lot: Technische Probleme.

Erneut Dreamliner-Panne

Eine Boeing 787 der polnischen Lot musste außerplanmäßig in Island landen. Schuld war ein Defekt des automatischen Identifikations-Systems.

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Die Pannenserie beim Dreamliner reißt und reißt nicht ab. Am Samstag nahm die norwegische Billigairline Norwegian Air Shuttle eine ihrer zwei Boeing 787 außer Betrieb. Der Jet konnte wegen Problemen mit einer hydraulischen Pumpe nicht wie geplant zum Flug nach Bangkok abheben. Nun hat die Fluggesellschaft endgültig genug. Erst wenn die Verlässlichkeit wieder sichergestellt sei, werde der Dreamliner wieder fliegen, erklärte sie. Und dafür soll Boeing sorgen – und zwar schnell. Bereits zuvor erlebte Norwegian immer wieder kleinere Pannen aber auch tagelange Ausfälle bei ihren beiden brandneuen Langstreckenmaschinen.

Nur einen Tag später kommt bereits die nächste Meldung über Schwierigkeiten mit Boeings Vorzeigeflugzeug. Dieses Mal traf es Lot. Flug LO42 von Toronto nach Warschau hatte am Sonntag (29. September) nach dem Start unerwartete Probleme. Norwegen verweigerte dem Dreamliner der polnischen Nationalairline den Überflug, weil sich die Maschine nicht identifizieren konnte. Schuld war ein Defekt des automatischen Identifikations-Systems. Es sendet der Flugsicherung am Boden automatisch die Position, damit diese ausmachen kann, wer gerade wo fliegt.

Auch bei Lot nicht das erste Problem

Wegen des Problems entschlossen sich die Piloten zu einem nicht geplanten Stopp in Island. Sie landeten deshalb am Flughafen Keflavik. Lot schickte zwei andere Flugzeuge nach Island, um die Reisenden doch noch an ihr Ziel zu bringen.

Auch die polnische Airline hat Erfahrungen mit Problemen des Dreamliners. Ingenieure entdeckten, dass bei zwei Lot-B787 die Kerosinfilter vergessen wurden. Offenbar wurden sie von Boeing bei einer Kontrolle aus- aber nicht mehr eingebaut. Ihre Absenz kann zu Motorenschäden führen. Lot verlangt nun deshalb und auch wegen des monatelangen Groundings der B787 im Frühjahr rund 30 Millionen Dollar an Entschädigungen von Boeing.

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