Doomsday PlaneMysteriöser kreisender Jet sorgt für Gerüchte

Ein großes, vierstrahliges Flugzeug kreiste eine Stunde lang über Denver. Es war ein so genanntes Doomsday Plane der US Navy.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Das mysteriöse Flugzeug war irgendwo in Kalifornien gestartet. Nach Überquerung der Rocky Mountains verließ es seine geradlinige Route und schwenkte auf eine kreisförmige Bahn ein. Auf einer Höhe von rund 32.000 Fuß oder 9750 Metern flog der weiße, vierstrahlige Jet danach mehrere passgenaue Runden.

Tausende von Einwohner von Denver bemerkten am 16. November den ungewöhnlichen Flieger auf ungewöhnlicher Mission. Klar war ihnen, dass da kein Passagierflugzeug am Himmel kreiste. Sie konnten auch beobachten, wie das große Flugzeug genauso plötzlich wie es erschienen war und für rund eine Stunde Kreise zu drehen begann, wieder weiter in Richtung Oklahoma zog.

Flightradar

Viele Gerüchte

Schnell wimmelte es danach auf Sozialen Medien von Gerüchten und Verschwörungstheorien. Denn was die Menschen am Himmel sahen, war eines von 16 so genannten Doomsday Planes der Streitkräfte der USA, also übersetzt die Flieger für den Tag des Jüngsten Gerichtes. Die Boeing E-6 Mercury werden so genannt, weil sie als fliegende Gefechtsleitplattform dienen, sollten bei einem Nuklearschlag die Kommandozentralen unbrauchbar sein.

Die E-6 der United States Navy sind auf der Tinker Air Force Base im Bundesstaat Oklahoma stationiert. Wenn sie unterwegs sind nutzen sie oft das Rufzeichen Iron 99, so auch beim Flug über Denver. Das kommt vom Übernamen Ironmen, den das Betreiber-Geschwader der E-6 Mercury trägt.

US Navy

Basis war die Boeing 707

Das Militärflugzeug wurde auf Basis der Boeing 707-300 entwickelt. Das einstige Cockpit wurde später durch ein Cockpit einer Boeing 737 NG ersetzt. Ebenso wurden die Kommunikationssysteme ab 1989 aufgerüstet.

Warum die E-6 Mercury über Denver kreiste ist nicht bekannt. Aber das liegt auch in der Natur ihres Auftrages. Ihre Missionen sind gemeinhin nicht öffentlich.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin