Till Streichert: Wechselt im September zu Lufthansa.

Till StreichertDieser Mann regelt künftig Lufthansas Finanzen

Der Nachfolger von Remco Steenbergen bei der Lufthansa-Gruppe steht fest. Till Streichert kommt vom Buchungssoftware-Unternehmen Amadeus.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Anfang 2021 übernahm Remco Steenbergen den Posten des Finanzchefs der Lufthansa-Gruppe. Offenbar machte er seinen Job nicht schlecht. Denn im März 2023 verlängerte der Aufsichtsrat den Vertrag des Niederländers bis Ende 2028. Doch so lange bleibt er nicht.

Im Februar 2024 wurde bekannt, dass Steenbergen den Luftfahrtkonzert im Mai verlässt. Er wechselt zum Schweizer Pharmakonzern Sandoz. Bekannt wurde zunächst nur, dass Lufthansa-Vorstand Michael Niggemann vorübergehend den Posten des Finanzchefs übernehmen wird. Ein permanenter Nachfolger für Steenbergen stand noch nicht fest.

Kommt von der Amadeus IT Group aus Madrid

Das ändert sich nun. Am Montag (6. Mai) teilte Lufthansa mit, dass ab dem 15. September Till Streichert neuer Finanzchef der Lufthansa-Gruppe wird. «Ab Mitte September wird Till Streichert im Finanzressort die Bereiche Controlling und Risikomanagement, Corporate Finance, Rechnungswesen und Bilanzen, Investor Relations, Steuern, Financial Services sowie Mergers & Acquisitions verantworten», schreibt der Konzern.

Der 50-Jährige ist derzeit Finanzchef der Amadeus IT Group mit Sitz in Madrid. Amadeus ist ein Softwareunternehmen, das das gleichnamige Reservierungssystem vertreibt.

«Durch seine Persönlichkeit überzeugt»

Im Laufe seiner mehr als 20-jährigen Karriere arbeitete er in einer Vielzahl von Unternehmen in verschiedenen globalen Führungs- und Finanzmanagementpositionen. Dabei war Streichert unter anderem bei T-Mobile UK und der Boston Consulting Group sowie Vodafone Rumänien und Vodacom Südafrika tätig. Bei Lufthansa erhält er einen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren bis zum 14. September 2027.

«Mit Till Streichert gewinnen wir einen international erfahrenen und renommierten Finanzfachmann», so Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley. «Er bringt ausgezeichnete Finanzexpertise aus verschiedenen Unternehmen und Branchen mit und hat den Aufsichtsrat auch durch seine Persönlichkeit überzeugt.» Angesichts des weltweit anspruchsvollen Wettbewerbs sei «ein kapitalmarkterfahrener» Finanzchef essenziell.

Promovierter Philosoph

Streichert ist promovierter Philosoph und hält einen Master-Abschluss in Politikwissenschaften und Philosophie der Leibniz Universität Hannover. 2018 hat er das Executive Program der Singularity University in Mountain View, Kalifornien in den USA absolviert. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Mehr zum Thema

Lufthansa-Chef Carsten Spohr: Wünscht sich Boeings Management näher der Produktion in Seattle.

Lufthansa-Chef rät Boeing: «Chefin oder Chef muss wieder in Seattle sitzen»

Grazia Vittadini und Dieter Vranckx: Ziehen in Lufthansas Vorstand ein.

Lufthansa krempelt Vorstand komplett um, Swiss sucht neuen Chef

Boeing 777-9 von Lufthansa: Soll so aussehen.

Lufthansa rechnet mit Boeing 777X erst 2026

ticker-lufthansa

Lufthansa und Air China weiten Codeshare auf Lateinamerika aus

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack