Wrackteile: Im Karibischen Meer gefunden.

Deutsche Unternehmer an BordBehörden von Costa Rica finden Wrackteile des deutschen Businessfliegers

Eine Piaggio P.180 mit deutscher Registrierung verschwand kurz vor der Landung im costaricanischen Limon vom Radar. Inzwischen wurden Wrackteile gefunden. An Bord waren fünf Deutsche.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Piaggio P.180 Avanti war am Freitag (21. Oktober) am Nachmittag in Palenque in Mexiko gestartet. An Bord befanden sich fünf deutsche Insassen. Sie wollten mit dem Flugzeug nach Limón in Costa Rica. Doch dort kamen sie nie an.

Etwa 40 Kilometer vor dem Flughafen Limón sei der Flieger mit der deutschen Registrierung D-IRSG vom Radar verschwunden, teilt der Chef der Zivilluftfahrtbehörde Costa Ricas, Fernando Naranjo, der Zeitung Teletica mit. «Das Flugzeug sollte um 18:58 Uhr landen, wir haben es in einer Höhe von 2000 Fuß verloren.»

Suche zwischenzeitlich unterbrochen

Die Regierung bestätigt, dass sich an Bord Deutsche befanden. Laut der Passagierliste, die in einigen Medien Costa Ricas veröffentlicht wurde, befand sich an Bord ein prominenter deutscher Unternehmer aus der Fitnessbranche, auch seine Familie war demnach mit an Bord. Bestätigt sind diese Informationen aber noch nicht.

Die Flugroute des Businessfliegers. Screenshot: Flightradar 24

Schlechtes Wetter zwang die Behörden am Freitagabend, die Suche auszusetzen. Am Samstagmorgen (22. Oktober, Ortszeit) wurde sie wieder aufgenommen. Am Samstagnachmitag fanden die Einsatzkräfte dann Wrackteile «Das Flugzeug wurde 28 Kilometer vom Flughafen Limón entfernt im Karibischen Meer gefunden, und die Wrackteile deuten darauf hin, dass es sich um das Flugzeug handelt. Im Moment haben wir keine Leichen oder lebenden Personen gefunden», sagte der stellvertretende Minister für öffentliche Sicherheit, Martin Arias.

Flugzeug ist 13 Jahre alt

Auf den vorherigen Flügen war die Piaggio P.180 Avanti von Santa Ana in Kalifornien nach El Paso in Texas, von dort nach Veracruz in Mexiko und schließlich nach Palenque geflogen. Sie wurde 2009 mit der Seriennummer 1196 gebaut. Vor der Eintragung in Deutschland war sie in der Schweiz als HB-LUS registriert.

Mehr zum Thema

Der Flugverlauf der Maschine über Europa ...

Businessjet aus Österreich nach Geisterflug in Ostsee gestürzt

Ein Bild der schwedischen Küstenwache von der Suchaktion: Öl und kleine Trümmerteile wiesen die Spur zur Absturzstelle.

Wrack der Cessna liegt in 60 Meter tief in der Ostsee

Boeing 737 Max von Lion Air: Ungeschulte Piloten hatten schlechte Karten.

40 Sekunden, um die Katastrophe zu verhindern

Bangor Airport am Sonntagabend: Der Wintersturm wütete auch hier.

Bombardier Challenger 650 in den USA abgestürzt

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg