Airbus A330 of Corsair: Where is the journey heading?

Mehrheitseigentümer Intro AviationDeutsche Aktionäre müssen Corsair helfen

Frankreichs Regierung ist bereit, der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes zu helfen - wenn auch die beiden deutschen Corsair-Aktionäre Geld einschießen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Aufruf ist mit «Mayday!» überschrieben, dem internationalen Notruf der Luftfahrt. In einer Online-Petition rufen inzwischen 27.000 Menschen die französische Regierung dazu auf, auch Corsair zu helfen. Die Fluggesellschaft sei immerhin die zweitgrößte des Landes und sei als Folge der Corona-Krise unverschuldet akut gefährdet.

Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat mit Nationalairline Air France bereits ein Rettungspaket von rund sieben Milliarden ausgehandelt. Und er hat sich Anfang der laufenden Woche prinzipiell bereit erklärt, auch Corsair zu helfen. Doch er will das nur tun, wenn sich auch die beiden privaten Aktionäre finanziell an der Rettung beteiligen.

Intro Aviation und Tui gefordert

Die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation kaufte vergangenes Jahr 53 Prozent der Anteile der französischen Langstreckenairline. Die frühere Besitzerin Tui ist noch mit 27 Prozent beteiligt, die Angestellten besitzen 20 Prozent. Die beiden deutschen Aktionäre zögern angesichts der Tatsache aber noch, weiteres Geld in Corsair zu investieren - weil die Nachfrage noch Jahre lang gering bleiben könnte.

Die Gespräche zwischen dem Management, den Aktionären und der Regierung aber laufen weiter. Wie aus Verhandlungskreisen zu vernehmen ist, sind alle bereit, einen Anteil zu leisten. Von Intro Aviation und Tui heißt es dagegen, man könne aktuell keine Stellung nehmen.

Nur Langstrecken im Programm

Aktuell besteht die Flotte von Corsair aus sechs Airbus A330. Fünf A330 Neo hat die Fluggesellschaft bereits bei Leasinggesellschaften bestellt. Ihre drei Boeing 747-400 hat sie im Hinblick auf die schwächere Nachfrage in den vergangenen Wochen ausgeflottet.

Mit ihren Flugzeugen bedient Corsair vor allem Strecken Richtung französische Antillen sowie in die Elfenbeinküste, nach Kanada, Kuba, Madagaskar, Mauritius, Réunion, Senegal sowie saisonal nach Miami. Im Juni wollte sie neu nach New York fliegen. Ihrer Basis ist der Flughafen Paris-Orly.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Corsair: Überflüssig.

Auch Corsair schickt Boeing 747 in Rente

Airbus A330 von Corsair: Neuer Besitzer.

Tui reicht Corsair an deutschen Investor weiter

Airbus A330-900: Corsair setzt künftig auf den Flieger.

Corsair bekommt reine Airbus-Flotte

ticker-frankreich

Frankreich schließt Modernisierung ihrer Breguet Atlantique 2 ab

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies