Airbus A320 von Niki: Bald Teil eines gro<span class="st">ß</span>en Ferienflug-Verbundes.

Tuifly, Air Berlin und NikiDetails zum Ferienflieger von Air Berlin und Tui

Der Plan zur Gründung einer neuen europäischen Ferienfluggesellschaft nimmt Gestalt an. Tui ist bereit, Tuifly mit Niki und dem Ferienflug-Bereich von Air Berlin zu verschmelzen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit Oktober sitzen die beiden Fluggesellschaften zusammen am Tisch und feilen an den Details. Nun nahm ihr Plan zur Gründung einer neuen europäischen Ferienfluggesellschaft eine erste und wohl die wichtigste Hürde überhaupt. Der Aufsichtsrat von Tui segnete am Mittwoch (23. November) das Vorhaben ab. Der Reisekonzern ist also bereit, seine deutsche Tochter Tuifly in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Etihad Airways einzubringen.

Die Golfairline hat sehr großes Interesse, dass der Deal zustande kommt. Sie kann so ihrer schlingernden deutschen Beteiligung Air Berlin auf elegante Weise helfen.  Etihad stehe «mit Air Berlin in Verhandlungen über den Kauf des touristischen Flugbetriebs, vor allem in Südeuropa und Nordafrika, sowie der Beteiligung an Niki», so Tui in einer Medienmitteilung. Die Aktivitäten würden dann in den neuen Ferienflieger eingebracht.

Frisches Kapital für Air Berlin

Der Vorteil für Air Berlin: Durch den Verkauf kommt die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft einfach an frisches Kapital. Zudem wird die Unternehmensstruktur massiv vereinfacht und das Management kann sich so voll auf das neue Kerngeschäft einer klassischen Netzwerkgesellschaft konzentrieren. Als lukrative Kunden sieht Air Berlin in Zukunft vor allem Geschäftsreisende auf der Kurz, Mittel- und Langstrecke. In diesem Bereich will sie sogar wachsen - allerdings mit einer von 118 auf 75 Flugzeugen geschrumpften Flotte.

Die neue Ferienfluggesellschaft wird ihren Sitz in Wien haben. Sie wird mit rund 60 Flugzeugen 15 Millionen Sitzplätze pro Jahr anbieten und von wichtigen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus operieren. Tui wird mit 24,8 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt sein, Etihad mit 25 Prozent. Die übrigen 50,2 Prozent und damit die Mehrheit hält die bereits bestehende Niki Privatstiftung, hinter der zu einem ansehnlichen Teil Air Berlin steht.

Mehr zum Thema

Flieger von Air Berlin: Bald weniger in der Flotte.

Air Berlin schrumpft auf 75 Flugzeuge

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier