Bombardier Challenger 850 of the Belarusian government.

WeißrusslandDer mysteriöse Flug von Lukaschenkos Businessjet

Ein Businessjet der weißrussischen Regierung flog vergangene Woche angeblich von Minsk nach Bodrum. Was steckt hinter dem Flug in die Türkei?

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Recep Tayyip Erdogan reagierte so unbeeindruckt wie schnell. Während in Minsk die Menschen zu protestieren begannen, gratulierte das türkische Staatsoberhaupt Alexander Lukashenko zur Wiederwahl als Präsident von Weißrussland. Er habe ihm «Glück und viel Erfolg» gewünscht und dem Volk «Wohlstand und Wohlergehen», zitiert die staatliche weißrussische Nachrichtenagentur Belta aus der Grußbotschaft.

Gleichzeitig gab es eine andere direkte Verbindung zwischen Weißrussland und der Türkei. Gemäß mehreren Flugverfolgungsdiensten startete noch am Tag der umstrittenen Wiederwahl am 9. August die Bombardier Challenger 850 mit dem Kennzeichen EW-301PJ in Minsk Richtung Ägäis. Das von der Nationalairline Belavia betriebene Flugzeug landete nach rund zweieinhalb Stunden in Bodrum.

Familie an Bord?

Vier Tage später war der Businessjet der Regierung nochmals auf der Strecke unterwegs. Offizielle Bestätigungen dazu gibt es freilich nicht. Andrey Suzdaltsev ist jedoch überzeugt, dass sich an Bord die Familie von Lukashenko befand. «Er hat wahnsinnig Angst», so der Politikprofessor an der Higher School of Economics in Moskau zur russischen Zeitung MK.

Bei der Wahl am 9. August wurde Lukashenko nach offiziellen Angaben mit 79,9 Prozent wiedergewählt. Von vielen Staaten wird das Ergebnis jedoch nicht anerkannt, da dem Diktator Wahlbetrug vorgeworfen wird. Inzwischen protestieren in Minsk Zehntausende gegen den Staatschef und im Land kommt es zu Streiks, die Teile des öffentlichen Lebens lahmlegen.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Belavia: Die Staatsairline Weißrusslands will Billigflüge einführen.

Belavia plant Ausbau - auch mit Billigflügen

Belavia widmet Flugzeug einem Kriegsspiel

Belavia widmet Flugzeug einem Kriegsspiel

Boeing 737-800 von Belavia: Künftig will die Airline auch 737 Max.

Belavia krempelt ihre Flotte um

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion