Boeing 737-800 von Belavia: Künftig will die Airline auch 737 Max.

Boeing und EmbraerBelavia krempelt ihre Flotte um

Die weißrussische Nationalfluglinie modernisiert ihre Flotte mit neuen Jets von Embraer und Boeing. Bis 2021 will Belavia den Umbau abschließen.

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Belavia gibt Gas. Die weißrussische Staatsairline hat angekündigt, ihre Flotte bis Ende 2021 völlig umzugestalten. Chef Anatoly Gusarov erklärte der Nachrichtenagentur Belta, man werde die geleasten Boeing 737-300 und 737-500 schrittweise außer Betrieb nehmen. Diese Maschinen sind über 20 Jahre alt.

«Stattdessen werden wir neue Jets von Boeing und Embraer anschaffen», so der Belavia-Chef. Die Fluglinie will in Zukunft mitunter auch Embraer E2 und Boeing 737 Max einsetzen. Sie sichtet deshalb aktuell Angebote für das Leasing von vier oder fünf Boeing 737 Max, die in den Jahren 2019 und 2020 abheben sollen. «Belavia wird außerdem die Verhandlungen mit Boeing über den Kauf von zwei Jets im Jahr 2021 fortsetzen», so Gusarov.

Auch Verhandlungen mit Boeing

Bereits früher hatten die Weißrussen zwei Embraer E195 und eine E175 geordert. Nun kündigte Gusarov an, eine erste Maschine am 12. April beim Hersteller in Brasilien in Empfang zu nehmen. Je ein weiterer Flieger soll im Mai und im Juni folgen. «Darüber hinaus haben wir Ende 2017 mit Nordic Aviation einen Leasingvertrag abgeschlossen, um fünf Embraer-Flugzeuge zu bekommen», sagte Gusarov. «Drei Jets sollen im Jahr 2019 geliefert werden, die beiden anderen 2020.»

Zurzeit besteht die Flotte aus 26 Flugzeugen: fünf Boeing 737-800, sechs Boeing 737-500, sieben Boeing 737-300, zwei Embraer E175, zwei Embraer E195 und vier Bombardier CRJ-100 und CRJ-200.

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