Airbus 321 von Delta: Die Amerikaner haben globale Ambitionen.

Air France, Delta, KLM und Virgin AtlanticDelta spielt globales Monopoly

Menage-à-quatre: Delta kauft sich bei Air France-KLM ein, der französisch-niederländische Konzern steigt bei Virgin Atlantic ein - an der wiederum Delta beteiligt ist. Und das ist noch nichtmal alles.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Joint Ventures sind in der Luftfahrt derzeit en vogue. Delta Air Lines mischt jetzt definitiv ganz vorne mit. Am Donnerstag (27. Juli) verkündete die amerikanische Fluggesellschaft gleich eine Art Menage-à-trois – oder sogar à-quatre. Delta gab bekannt, für 375 Millionen Euro 10 Prozent an Air France-KLM gekauft zu haben.

Damit nicht genug: Gleichzeitig gab Air France-KLM bekannt, 31 Prozent von Virgin Atlantic Airways zu kaufen. Delta hält bereits 49 Prozent der britischen Fluggesellschaft. Virgin-Group-Eigner Richard Branson erklärte nach der Bekanntgabe der geplanten Transaktion, dass er persönlich der größte private Investor der britischen Fluggesellschaft bleibe.

Beinahe 300 Flüge über den Nordatlantik pro Tag

Delta erhält mit dem Kauf der 10 Prozent an Air France-KLM auch einen Sitz im Aufsichtsrat der französisch-niederländischen Fluggesellschaft. Kombiniert mit der Investition von Air France-KLM in Virgin Atlantic, die rund 287 Millionen Dollar wert ist, soll auch ein großes und langfristiges transatlantisches Joint Venture entstehen, teilte Delta mit.

Neben Delta, Air France, KLM und Virgin gehört auch Alitalia zum Joint Venture. Die Fluggesellschaften werden zusammen beinahe 300 Flüge über den Nordatlantik pro Tag anbieten. Sie werden die Flugpläne miteinander absprechen und die Vielfliegerprogramme besser verbinden.

Viele Beteiligungen

Gleichzeitig mit dem Einstieg von Delta erwarb auch China Eastern 10 Prozent an Air France-KLM. An der chinesischen Fluglinie sind die Amerikaner mit 3,6 Prozent beteiligt. Daneben sind sie an Aeromexico (bald 49 Prozent und der brasilianischen Gol beteiligt (9,5 Prozent).

Erst kürzlich gab Delta bekannt, in Richtung Asien zusätzlich noch mit Korean Air zusammenzuarbeiten. Es soll mit mehr Codeshare-Verbindungen, verbesserten Angeboten für Vielflieger, einem Ausbau des Frachttransports und einem einheitlicheren Service einhergehen. Die Airlines sprechen auch die Preise sowie die Flugpläne miteinander ab.

Mehr zum Thema

Airbus A350 und Airbus A330 in Delta-Farben: Die Airline will mehr.

Delta erweitert Langstreckenflotte mit zusätzlichen Airbus A330 Neo und A350

Boeing 767-400ER von Delta Air Lines: Die Fluglinie muss ihre alternde Boeing-Flotte bald erneuern.

Legt Delta Air Lines bei der Langstreckenbestellung nochmal nach?

Airbus A220 von Delta: Wie geriet die Enteisungsflüssigkeit ins Flugzeug?

Airbus A220 von Delta kehrt nach Enteisung um: Passagier durchnässt

ticker-delta-airlines

Delta konkretisiert Pläne für Basic-Tarif in der Business Class

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies