Eine Embraer E195 umgebaut um Frachtflugzeug: Soll so aussehen.

E190 F und E195 FDas bieten die Frachter von Embraer

Auch der brasilianische Flugzeugbauer will sich ein Stück vom Kuchen im Frachtermarkt sichern. Ab 2024 baut Embraer gebrauchte E190 und E195 in Cargojets um.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Während die Passagierluftfahrt in der Corona-Krise litt, boomte das Frachtgeschäft. Und aufgrund des wachsenden Onlinehandels sind die Aussichten für den Cargomarkt auch für die Zeit nach der Pandemie gut. So setzen immer mehr Unternehmen auf den Umbau von Passagier- zu Frachtflugzeugen. Auch Embraer schmiedete schon Pläne.

Jetzt stellt der brasilianische Flugzeugbauer sein Umbaufrachter-Programm offiziell vor. Er wird gebrauchte E190- und E195 zu zu Frachtern umrüsten, wie das Unternehmen am Montag (7. März) mitteilt. «Die E-Jet-Frachtflugzeuge wurden entwickelt, um den sich ändernden Anforderungen des Onlinehandels gerecht zu werden, die schnelle Lieferungen und dezentralisierte Operationen erfordern.»

Weniger Nutzlast als erwartet

Der Hersteller wird die Umrüstungen selber vornehmen - in seinen Werken in Brasilien. Zuvor hatte Embraer auch eine externe Lösung nicht ausgeschlossen. Los geht es voraussichtlich 2024. Zum Umbau gehören unter anderem der Einbau eines Frachttors im Hauptdeck vorne, eines Frachtabfertigungssystems, einer Bodenverstärkung, eines Rauchmeldesystems und Änderungen am Luftmanagementsystem.

Die E190 F kann eine Nutzlast von 10,7 Tonnen und die E195 F eine von 12,3 Tonnen bewältigen, so Embraer. Das ist weniger als die erwarteten 14 Tonnen Nutzlastkapazität und weniger als die 15 Tonnen, welche die brasilianische Fluggesellschaft Azul für ihr eigenes E195-Umbaufrachter-Programm verspricht.

Vergleich zur Konkurrenz

Die Umbaufrachter seien «perfekt positioniert, um die Lücke im Frachtermarkt zwischen Turboprops und größeren Schmalrumpfflugzeug zu schließen», sagt Arjan Meijer, Chef von Embraers Zivilflugzeugsparte. Man biete mehr als 50 Prozent mehr Kapazität als Turbopropfrachter und drei Mal so viel Reichweite. Im Vergleich zu größeren Jets habe man zudem bis zu 30 Prozent niedrigere Betriebskosten.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie erste Details zu Embraers-Umbaufrachtern.

Mehr zum Thema

Azul: Die Airline schafft eine Weltneuheit.

Azul überholt Embraer bei Frachterplänen

48 Sitze und zwei Frachtcontainer: Diese Kombi-Version eines Embraer-Jets ...

Embraer zeigt Kombination aus Passagier- und Frachtjet

Embraer E-Jet: Der Hersteller plant Umbaufrachter.

Embraer plant eigene Umbaufrachter

ticker-embraer

Embraer erzielt Rekordumsatz und hebt Jahresprognose an

Video

skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin