Die D-AIPA überfliegt zum Abschied das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder.

D-AIPALufthansas ältester A320 ist jetzt Rentner

Er war 1989 der erste Airbus A320, den die deutsche Airline erhielt. Jetzt schickt Lufthansa den Veteran D-AIPA nach fast 30 Jahren in Rente.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mit der Einführung des Airbus A320 begann für Lufthansa eine lange Partnerschaft. Das europäische Flugzeugmodell hat sich bei der deutschen Fluggesellschaft und ihren Töchtern längst zum Standardflieger für Kurz- und Mittelstrecken gemausert. Als sie mit der D-AIPA im Oktober 1989 ihr erstes Exemplar erhielt, durfte das allerdings noch nicht überall in Deutschland landen: In Berlin stand noch die Mauer.

Beinahe 250 Exemplare der A320-Familie übernahm Lufthansa seither. Rund 50 Exemplaren des Fliegers gingen bei der Fluglinie bereits zu Partner-Airlines oder kamen nach kurzen Gastspielen bei anderen Fluggesellschaften wieder zurück zur Lufthansa. Die geschichtsträchtige D-AIPA behielt die Fluggesellschaft jedoch durchgehend für sich. Doch nach 29 Jahren und sieben Monaten sind nun die Tage der Papa Alpha für immer gezählt.

Abschiedstour zu den Wurzeln

Lufthansa mustert den altgedienten Airbus aus. Dies geschah nicht einfach so. Für die allerletzte Tour schickte die Fluglinie den A320 am Dienstag (28. Mai) nochmals auf einen Rundflug von Frankfurt nach Hamburg und zurück. In der Hansestadt überflog das Flugzeug den Airbus-Werksflughafen Finkenwerder. Zwar wurde die D-AIPA mit der Seriennummer 69 einst in Toulouse gebaut. Doch heute produziert der europäische Hersteller die Flugzeugfamilie auch in Hamburg.

Und selbst heute gehen einige dieser Flieger noch an die Lufthansa. Die Fluglinie wartet noch auf die Auslieferung von 99 Exemplaren. Zum Großteil umfassen die Orders neu motorisierte A320 Neo und A321 Neo. Doch bei vier Exemplaren handelt es sich noch um die klassischen Ceo-Varianten mit CFM-56-Triebwerken - wie die D-AIPA. Grund dafür ist, dass die älteren Versionen schneller erhältlich sind und Lufthansa mit diesen Fliegern Engpässe verhindern möchte.

Modern geblieben

Auf dem Stand von 1989 sind die Airbus A320 jedoch nicht. Airbus modernisierte den Typ im Laufe der Jahre fortlaufend. So leuchten heute auch im Cockpit der Ceo-Airbusse moderne LCD-Displays anstatt alte Röhrenbildschirme. Auch die D-AIPA war nicht völlig veraltet. So ließen sich viele der Modernisierungen auch in bereits gebaute Maschinen einbauen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Fotos des geschichtsträchtigen Airbus A320 von Lufthansa mit dem Kennzeichen D-AIPA.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg