Die beiden ATR 72 in Toulouse: Eine Maschine ist bereits in den Farben von Cubana lackiert.

Staatsairline kauft TurboropsCubana bekommt zwei neue ATR

Die staatliche kubanische Fluglinie hat Mühe, ihre Flieger flugtauglich zu halten. Nun sollen zwei neue ATR 72-600 für Besserung sorgen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Doch die Fotos von Planespottern aus Toulouse sind eindeutig. Eines zeigt eine neue ATR 72-600 in den Farben von Cubana de Aviación in der Luft. Eine anderes zeigt dieselbe Maschine geparkt, daneben steht ein zweiter Flieger, der noch nicht in den Farben eines Kunden lackiert ist. Das kubanische Nachrichtenportal Isla Local berichtet, das Transportministerium in Havanna habe die Anschaffung der beiden Flugzeuge Anfang des Jahres mit dem italienisch-französischen Hersteller ATR vereinbart.

Die erste der beiden ATR 72-600 soll demnach sehr bald ausgeliefert werden. Eine Gruppe von Cubana-Piloten soll sich bereits in Frankreich befinden, um sich mit den neuen Fliegern vertraut zu machen. Isla Local bezieht sich dabei auf Quellen bei der staatlichen Fluggesellschaft und der Luftfahrtbehörde des Landes. Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH wollte sich ATR nicht äußern. Das Luftfahrtfachportal Transponder 1200 schreibt jedoch, die beiden neuen ATR sollen zwei ATR 72-500 ersetzen, die Cubana zurzeit im Wet-Lease von der südafrikanischen Solenta Aviation mietet.

Erste westliche Lieferung seit 17 Jahren

Es wird die erste Lieferung neuer westlicher Flugzeuge an eine kubanische Airline seit 2002. Damals hatte Aerogaviota vier ATR 42-500 erhalten. Laut Transponder 1200 erhalten die Flugzeuge von ATR nur knapp zehn Prozent Teile aus den USA, was den Import der Maschinen trotz der US-Sanktionen gegen den Inselstaat verhältnismäßig einfach mache.

Genaue Angaben zur aktiven Flotte von Cubana sind schwierig zu bekommen. Gemäß Aero Transport Data Bank besteht sie derzeit aus sechs Maschinen. Etliche Ilyushin Il-96 und Tupolev Tu-204 sind derzeit nicht flugfähig. Ebenso stehen sechs Antonov An-158 am Boden. Ein Unglück mit 112 Toten im Mai 2018 hatte Cubanas Probleme mit dem Flugzeugpark noch verschärft. Damals stürzte eine Boeing 737 ab, welche die Fluglinie von der mexikanischen Global Air geleast hatte. In der Folge stellte Cuba teilweise ihre Inlandsflüge ein.

Mehr zum Thema

An-158 von Cubana: Ersatzteil-Probleme mit dem Flieger.

Cubana gehen die Flugzeuge aus

Che-Guevara-Portrait in Havanna: Nicht beliebt bei der US-Regierung.

US-Businessjets dürfen nicht mehr nach Kuba fliegen

Blick aus einer ATR: Dank Stol-Eigenschaften werden neue Routen möglich.

ATR will mit neuem Modell durchstarten

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin