Flieger von CSA beim Start: Dieses Jahr mit Gewinn.

CSA kaum begehrt

Die tschechische Regierung stellt die Nationalairline erneut zum Verkauf. Doch selbst der CSA-Chef sieht dafür kaum Chancen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

In diesen Tagen bekommen die fünfzig größten Fluggesellschaften der Welt dicke Post aus Prag. Die tschechische Regierung lädt die Unternehmen mit einem Brief und Verkaufsunterlagen ein, an der Auktion von CSA Czech Airlines teilzunehmen. Bei Interesse sollen sie schon bis Ende November erste, aber noch unverbindliche Gebote beim Finanzministerium einreichen. Der Preis sei indes beim Verkauf nicht alleine ausschlaggebend, so die Regierung. Vielmehr müsse ein strategischer Partner langfristige Perspektiven für die tschechische Nationalairline aufzeigen können. Eine erster Privatisierungsversuch war 2009 gescheitert, weil sich damals nur ein Käufer für CSA interessierte.

Dieses Mal sollte es in den Augen von Premierminister Petr Necas klappen. «Jetzt ist ein guter Zeitpunkt», erklärte er vergangene Woche. Denn CSA schreibt derzeit nach einer harten Restrukturierung, die noch bis nächstes Jahr andauert, Gewinn. Das Management erwartet für 2012 einen Überschuss von rund einer Milliarde Kronen (39 Millionen Euro/48 Millionen Franken). Für 2013 rechnet es mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Vieles hänge aber von der Entwicklung des Ölpreises und des Dollarkurses ab.

Rund 150 Millionen Euro

Doch die Zuversicht bezüglich Verkaufserfolg teilt man bei CSA nicht. Der Markt für Airline sei schlecht, denn fast alle kleineren Unternehmen stünden zum Verkauf, sagte Miroslav Dvorak, Chef der Dachgesellschaft Cesky Aeroholding am Wochenende in einer Fernsehsendung. Die Chance, dass der zweite Privatisierungsversuch ein Misserfolg werde, stehe bei 70 Prozent. Letztes Jahr schätzte die Buchprüfungsgesellschaft KPMG den Wert von CSA auf 150 Millionen Euro. Die Airline betreibt eine Flotte von dreißig Fliegern von Airbus, Boeing und ATR.

Mehr zum Thema

<p class="wp-block-heading">CSA Czech Airlines hat <a href="https://www.aerotelegraph.com/csa-wird-zur-geister-airline">nach 101 Jahren Ende Oktober ihren eigenen Iata-Code verloren</a>. Die Airline ist Teil der tschechischen  Smartwings. sie fliegt nun nur noch für die Mutter.</p>

Untote CSA flottet werksneuen Airbus A220 ein

Beschäftigte des Flughafens Paris: Sie nahmen auch Abschied.

Pilot des letzten CSA-Fluges nimmt emotional Abschied

Airbus A310 von CSA: Die Airline hebt nicht mehr ab.

Eine Traditionsairline ist Geschichte - und lebt dennoch weiter

Der A320 mit dem Kennzeichen OK-HEU. Er ist aktuell ...

100 Jahre alt, aber nur eine Strecke und ein Flugzeug

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies