A319 von Croatia Airlines: Mehr braucht sie nicht

Croatia kann Airbus nicht zahlen

Der kroatischen Nationalairline geht es finanziell offenbar schlecht. Sie kann die vier Flugzeuge nicht mehr zahlen, die sie vor vier Jahren bestellte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch vor vier Jahren klang alles ganz locker. «Die Bestellung ermöglicht es uns, der steigenden Nachfrage gerecht zu werden - mit einem der effizientesten Jets überhaupt», so Ivan Mišetić, der damals die Geschicke von Croatia Airlines bestimmte. Vier Airbus A319 hatte die Airline in jener Zeit bestellt. Sie sollten die Flotte von 13 Maschinen ergänzen, die heute aus vier Airbus A320, drei A319 und sechs Bombardier Dash 8 besteht. 2015 sollte der erste der neuen Flieger ausgeliefert werden. Doch nun ist das nicht mehr sicher, wie das kroatische Wochenmagazin Globus berichtet. Dieser Tage reise das neue Management der Fluggesellschaft zu Airbus, um die Bestellung neu zu verhandeln.

Croatia Airlines hat offenbar kein Geld mehr, um die ausstehenden 135 Millionen Euro für die bestellten Flieger zu zahlen. Und das, obwohl sie im vergangenen Jahr für den Kauf von der Regierung mehr als 40 Millionen Euro erhielt. Der jetzige Chef Krešimir Kučko sprach deshalb kürzlich mit den Staatslenkern. Gemäß Globus seien er und sein Führungsteam an der Präsentation gefragt worden, ob man die Flieger wirklich brauche. Die Antwort habe gelautet: «Nein, jetzt benötigen wir die Jets nicht». Würde Airbus auf die Einhaltung des Vertrages pochen, ginge Croatia Airlines offenbar pleite, wie lokale Medien berichten.

Bestellung aus politischen Gründen

Wie Globus weiter schreibt, wurde die Bestellung der kroatischen Nationalairline im Jahr 2008 aus politischen Gründen getätigt. Der damalige Premier Ivo Sanader habe damals unbedingt den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy treffen wollen.

Mehr zum Thema

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Ausgeliefert: Der erste Airbus A350 von KLM in Amsterdam.

So plant KLM mit dem Airbus A350

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin