Bombardier CRJ900 Next Gen von Pluna: Auktion am 3. September.

Conviasa an Pluna interessiert

Die venezolanische Staatsairline prüft eine Übernahme von Aktiven der bankrotten Airline aus Uruguay.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Termin steht. Am 3. September versteigert die uruguayische Regierung einen Teil der Flotte von Pluna. Sieben Bombardier CRJ900 Next Gen werden dann zu einem Mindestpreis von 135 Millionen Dollar angeboten. Bietet niemand, wird der minimale Einsatz auf 100 Millionen gesenkt. Auch die Landerechte sollen dann in den Verkauf kommen, die nach dem Grounding der Fluggesellschaft am 5. Juli teilweise provisorisch an Konkurrenten gingen. Mit den Erlösen sollen die Gläubiger zumindest teilweise bezahlt werden. Rund 350 Millionen Dollar betragen die Ausstände. Der kanadischen Scotia Bank etwa schuldet Pluna 136 Millionen Dollar aus der Flottenfinanzierung, der staatlichen Mineralölfirma Ancap 28 Millionen für Kersoinlieferungen.

Nun tauchte ein Interessent auf, der eventuell mehr möchte als bloß Flugzeuge kaufen. Der venezolanische Botschafter in Uruguay verhandelt im Namen der Staatsairline Conviasa mit der Regierung in Montevideo über eine mögliche Art der «Kooperation» mit Pluna. «Wir sehen sie als Unternehmen an, das für uns ergänzend sein könnte», sagte er gegenüber dem TV-Sender Teledoce. Und er erinnerte daran, dass Conviasa 2005 bereits an Pluna interessiert war. Auch Uruguays Transportminister Enrique Pintado bestätigte Verhandlungen mit Venezuela über die Übernahme von Aktiven der bankrotten Fluglinie. Zugleich erklärte er, es gebe auch ein Interesse arabischer und deutscher Investoren, ohne aber bezüglich ihrer Identität und Absichten konkreter zu werden.

Erneuerung der Flotte geplant

Conviasa könnte mit dem Kauf von Fliegern aus dem Nachlass von Pluna zumindest ein Problem lösen: Ihre Flotte ist massiv überaltert. Die fünf noch flugtauglichen Boeing B737-200 sind mehr als dreißig Jahre alt, die B737-300 haben mehr als zwanzig Jahre auf dem Buckel. Staatspräsident Hugo Chavez will deshalb bei Embraer und Airbus neue Maschinen kaufen. Mit der Übernahme der Bombardier CRJ900 ginge die Erneuerung nun aber noch schneller voran. Die ist auch dringend nötig. Denn in der Europäischen Union steht Conviasa wegen Sicherheitsmängeln auf der Schwarzen Liste der gesperrten Airlines.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack