Airbus A340 von Conviasa in Teheran: Neues Ziel im Visier.

TourismusförderungConviasa findet neue Route für ihre Airbus A340

Die venezolanische Nationalairline baut ihr Streckennetz aus. Conviasa verbindet neu mit ihren Airbus A340 Caracas mit Havanna und Moskau. Die Strecke hat gegenüber anderen durchaus Potenzial.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das haben wenige Regierungen auf der Welt geschafft. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf Venezuelas ist gemäß Zahlen der Weltbank heute genau gleich hoch wie vor 40 Jahren. Und im Human Development Index der Vereinten Nationen, der neben der wirtschaftlichen Entwicklung auch die Lage bei Bildung und Lebenserwartung berücksichtigt, ist das Land innerhalb von 25 Jahren von Rang 50 auf Rang 120 abgerutscht.

Venezuela habe «jahrelang unter Polarisierung, repressiver autoritärer Herrschaft, Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Katastrophe, Korruption und institutionellem Verfall gelitten - sowie unter internationalem Gerangel um Einfluss und Vorteile», schreibt das unabhängige amerikanische Forschungszentrum Wilson Center. In diesem schwierigen Umfeld muss sich Conviasa behaupten.

Damaskus, Teheran, ...

Neben den wirtschaftlichen und sozialen Problemen setzen der Nationalairline von Venezuela auch die Sanktionen der USA zu. Sie machen es ihr unmöglich, in die USA zu fliegen und schwierig, an Ersatzteile für Airbus-, Boeing- und Embraer-Jets zu kommen. Finanziert aus der Staatskasse baut die Fluggesellschaft ihr Angebot dennoch aus - mitunter mit ziemlich ungewöhnlichen Routen.

Kürzlich hat die Airline Damaskus wieder ins Streckennetz aufgenommen. Von der syrischen Hauptstadt aus fliegt sie weiter nach Teheran. Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro hatte die Nationalairline gebeten, eine Verbindung zwischen seinem Land und Syrien einzuführen, um Wirtschaft und Tourismus zu fördern.

... Havanna, Moskau

Nicht nur ihre Flüge nach Teheran führt Conviasa neuerdings über ein Zwischenziel. Dasselbe tut die venezolanische Nationalairline seit vergangenem Freitag (16. Juni) bei ihren Flügen von Caracas nach Moskau. Sie werden künftig über Havanna geführt. Die Strecke wird vorerst alle 14 Tage mit einem Airbus A340-600 bedient.

Man prüfe aber, den Flug wöchentlich anzubieten, so ein Vertreter von Conviasa gegenüber dem russischen Portal Sputnik. Man verfüge über drei Airbus A340-600, welche auf den Flügen nach Algerien, Syrien und in den Iran eingesetzt werden und seit Neuestem auch zwischen Venezuela, Kuba und Russland. Im Gegensatz zu den Flügen via Syrien in den Iran dürfte es zumindest zwischen Havanna und Moskau eine größere Nachfrage geben, da russische Fluggesellschaften die Route noch nicht wieder bedienen.

Flotte und Ziele

Ziel von Conviasa ist es gemäß dem Vertreter, den Tourismus zwischen den drei Ländern zu fördern, aber auch mehr Fracht zu transportieren. Die Fluggesellschaft verfügt über eine Flotte von einem Airbus A340-300, drei A340-600, einer Boeing 737-200, einer ATR 42-200, 15 Embraer E190 sowie einem Airbus ACJ319 für VIP-Transporte.

Damit bedient sie Ziele im Inland sowie steuert im Ausland Buenos Aires, Damaskus, Havanna, Kingstown (St. Vincent und die Grenadinen), Madrid, Managua, Mexico City, Montevideo, Moskau, Panama, Quito, Santa Cruz de la Sierra und Teheran an.

Mehr zum Thema

Conviasas Airbus A340-600 in Damaskus: Der Flug in die syrische Hauptstadt ...

Mysteriöse Wende eines Airbus A340 von Conviasa über der Türkei

Flieger von Conviasa: Für die Langstrecke reicht's selber nicht.

Conviasa will mit Mahan Air nach Europa

Zu verkaufen: Der Airbus A319, den Venezuelas Präsident Chavez vor zwölf Jahren bestellt hatte.

Venezuela stärkt Conviasa

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack