Conviasas Airbus A340-600 in Damaskus: Der Flug in die syrische Hauptstadt ...

Flug nach SyrienMysteriöse Wende eines Airbus A340 von Conviasa über der Türkei

Die staatliche venezolanische Airline hat eine neue Route eröffnet. Conviasa steuert Damaskus in Syrien an. Bei der Premiere flog der Airbus A340-600 eine mysteriöse Route.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Airbus A340-600 von Caracas in Venezuela nach Teheran. Zwei Mal pro Monat flog Conviasa diese Route bisher nonstop unter der Flugnummer V03750. Die fast 12.000 Kilometer lange Strecke führte von Südamerika aus nach Nordosten über den Atlantik, Portugal, Spanien, Italien, Albanien, Griechenland und die Türkei in den Iran

Doch seit dem 30. Mai hat die Fluglinie die Route angepasst. Flug V03750 geht nun erst nach Damaskus in Syrien und von dort aus weiter nach Teheran. Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro hatte die Nationalairline gebeten, eine Verbindung zwischen seinem Land und Syrien einzuführen, um Wirtschaft und Tourismus zu fördern.

Gestörte Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien

Doch bei der Premiere ging etwas schief. Zuerst flog der A340-600 mit dem Kennzeichen YV3535 auf seiner üblichen Teheran-Route, doch über der türkischen Stadt Eskişehir drehte der Flieger um. Er nahm dann einen Kurs über die griechischen Inseln und südlich an Zypern vorbei nach Damaskus. Eine offizielle Erklärung für den ungewöhnlichen Flugverlauf gibt es bisher nicht.

Laut unbestätigten Berichten, unter anderem aus der Türkei, soll Conviasa für den Flug nach Syrien aber die Nutzung des türkischen Luftraumes untersagt worden sein. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien sind seit Ausbruch des Bürgerkrieges im Nachbarland angespannt. Zwischenzeitlich hatte Ankara alle Beziehungen zu Damaskus abgebrochen.

Nächster Flug Mitte Juni

In jedem Fall landete der fast 21 Jahre alte Airbus A340 nach rund 13,5 Stunden Flugzeit am 31. Mai in der syrischen Hauptstadt. Dort wurde er mit Wasserfontänen begrüßt. Nach rund zweieinhalb Stunden am Boden ging es weiter nach Teheran, wo der Langstreckenflieger nach rund einer Stunde und 45 Minuten Flugzeit landete.

Spannend bleibt, wie die Route auf dem Rückflug aussehen wird, der für Freitag (2. Juni) geplant ist. Conviasas nächsten Flüge von Caracas nach Damaskus sind für den 13. und 27. Juni geplant.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Flugzeug und Flugverlauf. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Conviasa darf nicht mehr nach Kolumbien fliegen

Conviasa darf nicht mehr nach Kolumbien fliegen

Conviasa startet Flüge von Caracas nach Algier und Doha

Conviasa startet Flüge von Caracas nach Algier und Doha

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack