Dorf in der Demokratischen Republik Kongo: Das Land ist groß, die Verkehrswege sind schlecht.

Congo AirwaysKongo bekommt wieder Nationalairline

Die Luftfahrt befindet sich in der Demokratischen Republik Kongo in einem miserablen Zustand. Das will die Regierung ändern. Am 30. Juni startet die staatliche Congo Airways.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die Demokratische Republik Kongo ist nicht der Ort, wo man gerne ins Flugzeug steigt. Alle Fluggesellschaften des Landes stehen auf der Schwarzen Liste der verbotenen Airlines der Europäischen Union. Und das absolut zu Recht. Abstürze sind häufig, Flugpläne werden nicht eingehalten, der Service ist schlecht. Das will die Regierung in Kinshasa nun ändern. Am 30. Juni soll die staatliche Congo Airways ihren Betrieb aufnehmen. «Wir wollen den Mühen der Kongolesen ein Ende setzen», so Generaldirektor Claude Kirongozi zur Nachrichtenagentur Reuters.

Die ehemalige nationale Fluggesellschaft Air Zaïre ging 1996 pleite, die Nachfolgerin Lignes Aériennes Congolaises lebte nur kurz auf und stellte den Betrieb 2003 ein. Momentan bieten nur noch Korongo Airlines und die Compagnie Africaine d'Aviation regelmäßig Flüge an. Zudem werden Passagiere und Fracht mit Uno-Maschinen transportiert.

Congo Airways bedient vorerst acht Ziele im Inland

Dieser Mangel belastet die Wirtschaft und die Bevölkerung. Für das Zentralafrikanische Land ist der Flugverkehr von zentraler Wichtigkeit. Denn die Straßen sind – wo sie existieren – in einem schlechten Zustand.

Congo Airways soll denn auch mit ihrem ersten Airbus A320 acht Städte im Inland bedienen. Bald will die neue Nationalairline einen zweiten A320 einflotten und auch eine Bombardier Dash 8 Q-400 soll hinzukommen. Das inländische Streckennetz soll dann 14 Ziele umfassen. Regional sind 22 Ziele geplant. Dazu soll die Flotte Schritt für Schritt vergrößert werden. «Unsere Flugzeuge werden richtig gewartet», verspricht Direktor Kirongozi und spielt damit auf die schlechte Unfallbilanz der Konkurrenz an.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies