Airbus A320 Neo von Condor: Bald auch in europäischen Metropolen zu sehen.

Acht Strecken ab FrankfurtCondor setzt mehr auf Städtetrips und bastelt sich so gleich ein kleines Zubringernetz

Der Ferienflieger stationiert fünf Flugzeuge im Ausland und verbindet künftig drei deutsche und fünf europäische Metropolen mit Frankfurt. Das ist gut für Städtereisende - und für Condors Unabhängigkeit.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Condor setzt auf den Trend, dass Businessreisende ihren Dienstreisen zunehmend noch ein paar freie Tage als Freizeit anhängen. Bleisure nennt sich das in der Branche – ein Kofferwort aus Business und Leisure. Diesem Bedürfnis komme man auf der Langstrecke durch «Städtereiseziele wie New York und Bangkok» bereits nach, so der deutsche Ferienflieger. Jetzt folge man diesem «wachsenden Trend» auch auf der Kurzstrecke.

So erweitert Condor ihren Sommerflugplan 2025 um acht Routen ab Frankfurt. Die alle führen nicht zu klassischen Strandzielen, sondern in europäische Städte. Je ein Mal täglich geht es nach Berlin, Hamburg und München, Mailand-Malpensa, Prag, Rom-Fiumicino, Wien und Zürich. Airline-Chef Peter Gerber kündigt an, dazu fünf Jets aus Deutschland abzuziehen. Condor werde ein zusätzliches Flugzeug in Zürich, eines in Wien und erstmals auch Flugzeuge in Prag, Mailand und Rom stationieren.

«Aufregende City-Ziele»

Gerber begründet die Verlegung der Flugzeuge mit «exorbitant steigenden Standortkosten in Deutschland». Ziel sei, an den Basen im Ausland wirtschaftlich zu wachsen, so der Chef der Fluggesellschaft. Die neuen Destinationen nennt der Condor-Chef «aufregende City-Ziele, in denen man eine fantastische Zeit verbringen kann».

Doch es gibt noch einen Faktor, der eine Rolle spielen dürfte, auch wenn er in Condors Mitteilung keine Erwähnung findet: Die Airline kann aus all diesen Großstädten künftig Fluggäste nach Frankfurt bringen, wo diese auf Condors Langstrecken umsteigen können. Es sind also durchaus auch Zubringerflüge.

Condor braucht Zubringer

Und genau solche Verbindungen braucht Condor, da ihr Zubringer-Abkommen (im Jargon Special Pro-Rate Agreement oder kurz SPA) mit Lufthansa wackelt. Deutschlands größte Fluggesellschaft möchte Fluggäste des Ferienfliegers künftig nicht mehr zu so günstigen Konditionen wie aktuell nach Frankfurt fliegen und daher das Abkommen beenden. Darüber, ob Lufthansa das darf oder nicht, herrscht derzeit ein Rechtsstreit. Zudem gibt es zwischen den Fluglinien Gespräche über eine mögliche außergerichtliche Einigung.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Lufthansa und Condor: Der Rechtsstreit dauert an.

Gericht sieht Condor ohne Lufthansa-Zubringer «erheblich gefährdet»

Jets von Lufthansa und Condor: Die Zusammenarbeit läuft weiter.

Lufthansa muss weiterhin Zubringer für Condor fliegen

Die D-AICS ist ein Unikat. Als einziges Flugzeug von Condor trägt sie rosa Streifen.

Wie Condor zum pinken Airbus A320 kam - und wie er von innen aussieht

Lufthansa-Airbus A320 aus einem Flugzeug: Am 13. und 14. April fallen hunderte Flüge aus.

Lufthansa: Streik beschleunigt das Ende von Cityline

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin