Superjet in den Farben von City Jet: Die Airline ist zuversichtlich.

FlottenerneuerungCity Jet setzt weiter auf Sukhoi Superjet

Die belgische VLM Airlines annullierte die Order für Sukhoi Superjets. Auch City Jet wählte zur Flottenerneuerung den russischen Flieger - fühlt sich aber weiterhin wohl dabei.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Tür ist zugeschlagen, aber nicht verriegelt. «Wir haben weiterhin ein gutes Verhältnis zu Ilyushin Finance», sagt VLM-Chef Hamish Davidson. Auch wenn man die Order für bis zu 14 Sukhoi Superjets annulliert habe, glaube man weiterhin an den russischen Flieger. Er biete «ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis in seiner Klasse», so Davidson weiter.

Vorerst will sich VLM nun auf die Optimierung des Angebots mit der bestehenden Flotte von Fokker 50 konzentrieren. Man schaue sich aber die langfristige strategische Ausrichtung an und dazu gehöre auch die Evaluation verschiedener Modelle um den Flugzeugpark zu erweitern. Der Sukhoi Superjet war wegen seines Preises, seiner Reichweite und seines Komforts gewählt worden.

Zertifizierung für London City fehlt noch

VLM war die erste westeuropäische Fluggesellschaft, die auf den Superjet gesetzt hatte. Nach der Bestellung der Belgier entschied sich dann auch die irische City Jet für das russische Flugzeug. Sie orderte vergangenen Oktober 15 Superjets und sicherte sich eine Option auf 10 weitere Exemplare. Dieser Deal sei nicht in Frage gestellt, sagt Peter Oncken vom City-Jet-Eigner Intro Aviation gegenüber aeroTELEGRAPH. «Es sieht nach wie vor gut aus.»

VLM hatte die neue Version des Superjets mit größerer Reichweite bestellt. Sie weist einige technische Änderungen auf, die noch in Europa zertifiziert werden müssen. Das ist beim herkömmlichen Superjet nicht der Fall, den City Jet gewählt hat. «Wir haben kein Easa-Zertifizierungsproblem», so Oncken. Geklärt werden müsse nur noch die Frage, ob der Superjet die Zertifizierung für London City bekommt. «Dieser Prozess ist im Fluss.»

Steiler Anflug

Der London City Airport ist wegen des steilen An- und Abflugs - eine Folge der dichten Besiedlung rundherum – ein sehr anspruchsvoller Flughafen. Piloten, Flugzeugtypen und Fluggesellschaften die ihn anfliegen wollen, brauchen eine spezielle Genehmigung dafür.

Mehr zum Thema

Betreiber: Wer fliegt die meisten Airbus A350?

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Superjet 100: Bald mehr Reichweite.

Irkut verpasst dem Superjet mehr Reichweite

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Yakutia muss Superjets für Ersatzteile ausschlachten

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca