Tragfläche eines A350 von Iberia: Die Airline war von Luftraumschließungen betroffen.

Rakete «Langer Marsch»Chinesischer Weltraumschrott behindert Flugverkehr in Europa

Schon wieder sorgt der unkontrollierte Wiedereintritt einer chinesischen Rakete für Gefahren im europäischen Luftraum. Wegen möglichen Weltraumschrotts waren große Teile des spanischen Luftraums nicht nutzbar.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Himmelsträume - oder auf Chinesisch Mengtian. So heißt das letzte Modul, das Anfang des Monats die chinesische Raumstation Tiangong 1 (Himmelstraum 1) vervollständigt hat. Ins All gebracht hat es eine Rakete vom Typ Langer Marsch 5.

Und die hat, wie schon ihre Vorgänger, ein Problem. Die Rakete ist nicht mehr in der Lage, ihre Triebwerke neu zu starten. Deshalb kann sie auch ihre Bahn nicht mehr steuern. Die Folge: Sie stürzte nach vollendetem Job unkontrolliert auf die Erde. Zwar verglüht ein Großteil beim Wiedereintritt in die Atmosphäre. Doch Trümmerteile könnten das auch überstehen.

Sperrungen des Luftraums

Das wiederum sorgte am Freitag (4. November) in der europäischen Luftfahrt dafür, dass gewisse Teile des Himmels gesperrt werden mussten. Die Luft- und Raumfahrtagentur Easa hatte ausgemacht, dass über Teilen Frankreichs, Spaniens, Italiens, Portugals, Griechenlands und Zyperns die Gefahr von herunterfallenden Trümmerteilen besteht.

Teile des spanischen Luftraums und der Luftraum über dem Süden von Korsika mussten daher am Vormittag für eine Weiler für Überflüge gesperrt werden. Als gefährdete Gebiete hatte die Easa zunächst auch Metropolregionen wie Madrid, Barcelona, Rom und Athen ausgemacht.

Schon mehrfach vorgekommen

Am stärksten betroffen war der spanische Luftraum. Iberia warnte deshalb auf ihrem Twitter-Account, dass Flüge den ganzen Tag über betroffen sein könnten. Unter anderem wurden auch Flüge in die Schweiz, nach !osterreich und nach Deutschland um mehrere Stunden verzögert. Selbst wenn die Gefahr vorüber sei, könne es einige Zeit dauern, bis der Flugbetrieb wieder normal laufe, so die Fluglinie. Auch Lufthansa musste Flüge nach Spanien verzögern.

Mehr zum Thema

Eine Rakete vom Nachfolgertyp Langer Marsch 7: China baut an einer Raumstation.

Raketentrümmer könnten über Europa Flugzeuge treffen

Embraer-Regionaljet von Belavia: Längere Reise nach Kaliningrad.

Belavia fliegt mit riesigem Umweg nach Kaliningrad

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin