Ein Airbus A350 von China Eastern: Als Vorspeise gab es etwas ganz besonderes – zumindest auf dem Papier.

Lost in TranslationChina Eastern überrascht mit Hundefutter als Vorspeise

China Eastern bietet ihren Business-Class-Reisenden eine Vielzahl an Vorspeisen. Dabei fand ein Passagier auf der englischen Karte ein ziemlich kurioses Gericht.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Um die Kultur eines Landes zu entdecken, hilft es besonders, traditionelle landestypische Gerichte zu probieren. Besonders groß ist die Auswahl an exotischen Speisen in China. Das Angebot reicht von 1000-jährigen Eiern über geschmorten Hasenkopf bis zur Vogelnestsuppe. Gerne wird auch Hundefleisch genannt, das tatsächlich allerdings nur in bestimmten Provinzen, wie etwa in Guangdong, serviert wird.

China Eastern Airlines serviert aktuell als Vorspeise zwar kein Hundefleisch, aber dafür Hundefutter und das sogar als Importware – zumindest, wenn man der Menükarte glaubt. Ein Business-Class-Passagierteilte auf Facebook ein Bild der Speisekarte seines Fluges. Als Vorspeise durften die Passagiere zwischen Smoked Pepper Beef, Gurke mit Tomaten und Limette oder eben «Imported Dog Food» wählen.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Der Post ging in den sozialen Medien viral, wurde vielfach geteilt und kommentiert. Viel Spott für China Eastern. Die Scherze reichen von «Business-Class-Passagiere bekommen importiertes Hundefutter, während Economy-Passagiere sich einheimischem Hundefutter begnügen müssen». Die meistverbreitete These ist, dass es sich schlicht um einen Übersetzungsfehler handelt.

Die Speisekarte mit der außergewöhnlichen Vorspeise. Bild: Conrad Wu/Facebook

Andere kommentierten, dass es für eine große Fluggesellschaft sehr peinlich sei, dass große Teile der englischen Übersetzung fehlerhaft seien. Denn auch mit der Vorspeise «Corn Dragon Soup» konnte niemand etwas anfangen. Die Fluggesellschaft hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert, schreibt die Zeitung The Straits Times.

KFC für eine Boeing 777

Es kommt immer wieder zu kuriosen Erlebnissen mit Flugzeugessen. Im Frühjahr bekam ein Mann auf einem Flug mit Japan Airlines von Jakarta nach Tokio eine als Frühstück eine geschälte Banane serviert, als er veganes Frühstück bestellte. British Airways bestellte im Sommer für einen ganzen Langstreckenflug bei KFC, weil das geplante Essen vergammelt war.

Ob Conrad Wu sich für das importierte Hundefutter entschieden hat, ist nicht bekannt.

Mehr zum Thema

Frittiertes Hühnchen KFC: Ersetzte bei einem British-Airways-Flug das Catering.

British Airways bestellt Catering für Boeing 777 bei KFC

Flugzeugessen mit Garnelen: Seltener.

Wie wird Airline-Essen billiger? Weniger Garnelen, mehr Huhn!

Wie kam der Schlangenkopf ins Bordmenü?

Wie kam der Schlangenkopf ins Bordmenü?

Auch in der Küche von Gate Gourmet wird vieles von Hand gemacht.

Zwischen Curry und Geschnetzeltem: Die XL-Küche, in der das Flugzeugessen entsteht

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin