China EasternGelöste Fan-Schaufeln schlagen Loch in Gehäuse von A330-Triebwerk

Uncontained engine failure: Auf einem Flug von China Eastern durchlebten die Passagiere bange Minuten. Es kam zu einem Knall, weil sich Triebwerksteile lösten. Das brachte den Airbus A330 heftig zum Vibrieren.

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Der Airbus A330 von China Eastern Airlines war am Sonntagmorgen (3. Dezember) unterwegs von Shanghai-Hongquiao nach Hongkong. Alles verlief ganz normal, bis Flug MU721 gerade an der Stadt Xiamen vorbeizog. Auf einer Flughöhe von 10.400 Meter hörten die Passagiere plötzlich einen lauten Knall von links.

Ursache des Knalls war, dass sich zwei Fan-Schaufeln gelöst hatten - eine fast vollständig, eine zur Hälfte. Die beiden Teile wurden nach außen geschleudert. Dabei entstand in der Triebwerksverkleidung ein großes, mehrere Zentimeter langes Loch.

Heftige Vibrationen und große Angst

Beim Vorfall handelt es sich um einen sogenannten uncontained engine failure. Dabei werden wegen einer Fehlfunktion Teile des Triebwerks nach außen geschleudert. Dabei kann der Motor selbst oder sogar das Flugzeug beschädigt werden. Bei China-Eastern-Flug MU721 geschah das glücklicherweise nicht.

Die Reisenden im rund sechsjährigen Airbus A330-300 mit dem Kennzeichen B-8970 spürten nach dem Knall heftige Vibrationen. Das ganze Flugzeug zitterte, wie Aufnahmen aus der Kabine zeigen. Betroffene berichteten danach von großer Angst unter den Gästen.

Solche Vorfälle sind gefährlich

Die Cockpitcrew leitete sofort den Sinkflug ein und landete nach rund 19 Minuten in Xiamen, wie das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald schreibt. Niemand wurde beim Zwischenfall verletzt.

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