Sponsoring von Aegean: Die Airline spürt die Krise.

Grexit, Staatspleite und RefrendumCash-Knappheit in Griechenland trifft Aegean

Das Nein im Referendum macht die Lage der griechischen Airlines nicht einfacher. Aegean und Co. leiden bereits jetzt unter den Kapitalverkehrskontrollen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die westeuropäischen Fluggesellschaften haben keine Probleme, ihre Flieger nach Griechenland zu füllen. Die Urlauber reisen nach wie vor an die Strände von Kreta, nach Santorini oder auch Mykonos. Staatspleite? Grexit? Referendums-Nein? Das kümmert sie kaum. Das Wasser ist auch dieses Jahr klar, das Wetter schön wie immer und der Ouzo lecker wie eh und je.

Schwieriger sieht es für die größte griechische Fluggesellschaft aus. Aegean Airlines mit ihrer Tochter Olympic Air spürt vor allem die Kapitalverkehrskontrollen sehr deutlich. Diese hat die Regierung eingeführt, um vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheit eine massive Kapitalflucht aus Griechenland zu verhindern. Der Nachteil ist aber, dass die Griechen kaum mehr auf ihre Konten zugreifen können. «Seit dem ersten Tag der Kapitalverkehrskontrollen sind Auslands- und Inlandsbuchungen eingebrochen», sagte denn auch eine Aegean-Sprecherin dem Wall Street Journal.

Aus temporär könnte längerfristig werden

Aegean versucht deshalb, die potenziellen Kunden zu bestärken. Alle Flüge würden durchgeführt, schreibt die Fluglinie auf ihrer Homepage. Und man könne mit jeder Zahlungsart bezahlen. Ähnlich geht es den meisten griechischen Fluglinien. Sie leiden und schlagen sich durch.

Nach dem Nein der Griechen im Referendum vom Sonntag (5. Juli) sind die Aussichten nicht besser geworden. Zwar will die Regierung die Banken am Dienstag wieder öffnen. Doch ob das wirklich geht, ist unklar. Es fehlt schlicht an Geld. Und die Geldgeber werden nun noch viel kritischer sein.

Auch Iata will Sicherheiten von griechischen Partnern

Auch andere Zweige der Branche sind betroffen. Die Iata verlangt ab sofort von den ihr angeschlossenen griechischen Agenten wie Airlines oder Reisebüros wöchentliche Zahlungen. Das sei nur eine temporäre Maßnahme, man müsse sie aber unter diesen außerordentlichen Umständen treffen, so der Internationale Luftfahrtverband.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
Erstmals seit Langem tauchte wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack