Blick aus einem A319 von Lufthansa: Lange Reise bis nach Pune.

Lufthansa-Flug nach PuneBusiness Class mit drei Sitzen pro Passagier

Lufthansa verhandelt immer noch mit Privatair. Derweil will sie ihre Pune-Route selber mit einem Airbus A319 bedienen, der nicht wirklich für die Langstrecke ausgestattet ist.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

20 Sitze, verwandelbar in flache Betten, angeordnet in einer 2-2-Konfiguration mit einem Sitzabstand von 147 Zentimetern - so sah die Business Class der Boeing 737 aus, mit der Privatair für Lufthansa von Frankfurt nach Pune in Indien flog. Am 30. Juni beendete Lufthansa die Wet-Lease-Partnerschaft jedoch aus «betrieblichen und kommerziellen Gründen», so Lufthansa damals. Die Route nach Pune werde bis auf Weiteres nicht bedient.

Ende August tauchte die Verbindung jedoch wieder im Buchungssystem der Airline auf mit Flügen ab dem 28. Oktober. Als durchführende Fluglinie wurde zuerst Privatair mit ihrer Boeing 737-700 genannt. Lufthansa erklärte, man werde definitiv wieder direkt nach Pune fliegen. Ob dabei aber wieder Privatair zum Einsatz komme, stehe noch nicht fest.

A319 mit Tankstopp in Aserbaidschan

Ende September war dann im Buchungssystem nichts mehr von der Wet-Lease-Partnerin und ihrer 737 zu sehen. Stattdessen war nun Lufthansa selber als durchführende Fluglinie mit einem Airbus A319 aufgeführt. Die Fluglinie erklärte gegenüber aeroTELEGRAPH, dass man immer noch mit Privatair verhandle. «In der Zwischenzeit wird Lufthansa das indische Ziel Pune zunächst mit eigenem Fluggerät (A319) anfliegen (mit Tankstopp in Baku).»

Der Einsatz des Kurz- und Mittelstreckenjets mit Stopp ist nötig, weil der Flughafen Pune nicht für Großraumflugzeuge ausgelegt ist. So bringt Lufthansa den A319 zum Einsatz, der sonst nur innerhalb Europas unterwegs und auch entsprechend ausgestattet ist.

Interimslösung ohne Unterhaltungssystem

So zeigt der Sitzplan für die Business Class zwar 22 Sitze in 1-1-Konfiguration an. Doch umgebaut wird die Kabine nicht. Ein Business-Class-Platz besteht viel mehr aus einer Economy-Sitzreihe, also drei nebeneinander liegenden Sitzen. Im Europa-Betrieb funktioniert es ähnlich: Da sind in der Business Class, die keine wirkliche Business Class ist, in jeder Reihe jeweils nur der Gang- und der Fensterplatz besetzt, der Mittelsitz bleibt frei.

Der A319, der nach Pune fliegen wird, verfügt auch nicht über ein Inflight-Entertainment-System. Eine Lufthansa-Sprecherin erklärte, dafür würden Voucher für Lufthansas Internet-an-Bord-Angebot Fly Net angeboten sowie «ein breites Angebot an Zeitschriften und Zeitungen». Der Meilen-Sammler-Blog One Mile a Time, der zuerst über das schmale Angebot berichtet hatte, spricht drastisch vom «schlechten Flug der Welt». Lufthansa betont derweil, «der Einsatz einer A319 soll eine Interimslösung sein, bis eine endgültige Entscheidung über die künftige Zusammenarbeit mit Privatair getroffen wurde».

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Streik wird wahrscheinlicher: Lufthansa-Kabinenpersonal stimmt deutlich für Kampfmaßnahmen

ticker-lufthansa

La Grande Dame von Veuve Clicquot: Lufthansa führt zweiten Champagner in der First Class ein

lufthans airbus a321 neo mitarbeitende

Jetzt bekommt auch das Lufthansa-Personal einen Jubiläumsflieger - und darf ihn selbst gestalten

lufthansa 100 jahre feld ber 01

Lufthansa zeichnet riesige 100-Jahre-Logos in Felder

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies