Außen Privatair, innen Lufthansa: Boeing 737 des Schweizer Anbieters.

Wet-Lease-PartnerLufthansa schickt Privatair in Warteschleife

Die Fluglinie setzt die Zusammenarbeit mit Privatair aus. Damit fällt nicht nur der Flug von Frankfurt nach Pune weg. Auch für Düsseldorf gibt es Konsequenzen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Am 30. Juni war Schluss. Lufthansa beendete die langjährige Zusammenarbeit mit Privatair. Dies sei aus «betrieblichen und kommerziellen Gründen» geschehen, bestätigt eine Sprecherin der deutschen Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Trennung sei allerdings temporär und gelte zunächst nur bis zum Ende des laufenden Sommerflugplans.

Privatair flog für Lufthansa zuletzt mit einer Boeing 737-700 im Wet-Lease von Frankfurt mit einem technischen Zwischenstopp nach Pune in Indien. Gemäß dem Luftfahrtdatenportal CH Aviation, das zuerst über das Ende der Partnerschaft berichtete, übernimmt die entsprechende Maschine von Privatair seit dem 10. Juli für British Airways Kurzstreckenflüge ab London Gatwick. «Die Strecken, wie die nach Pune, werden bis auf weiteres nicht bedient», sagt Lufthansa dazu. Passagiere mit entsprechenden Buchungen würden umgebucht.

Pause für Nonstop-Flug nach Newark

Geplant war denn auch viel mehr. Vom 2. August bis zum 4. September sollte Privatair für Lufthansa an sechs Tagen pro Woche von Düsseldorf nach Newark fliegen, ebenfalls mit einer Boeing 737-700. Auch dazu kommt es nicht. Nonstop-Flug LH408 wird nur noch bis am 1. August und wieder ab dem 6. September von Lufthansa selber durchgeführt. Für die Zwischenzeit ist der Flug nicht mehr buchbar. Es gibt nur Umsteigeverbindungen von Düsseldorf nach Newark.

Und es gibt noch eine gescheiterte Privatair-Kooperation: Privatair sollte für Lufthansa vom 17. April bis zum 31. Juli sowie vom 6. September bis zum 27. Oktober die Strecke Frankfurt - Jeddah - Addis Abeba fliegen. Im ersten Zeitraum war dann Lufthansa doch selber mit Airbus A330 und A340 auf dieser Route unterwegs. Der zweite Zeitraum fällt noch in den Sommerflugplan und wird auch nicht mehr von Privatair bedient.

Lufthansa will Kooperation wieder aufnehmen

All das klingt nicht nach einer Erfolgsgeschichte. Um so überraschender ist es, dass Lufthansa zum vorläufigen Ende der Partnerschaft gleich wieder von einer Erneuerung spricht. «Lufthansa und der Wet-Lease-Partner prüfen derzeit verschiedene Optionen, die Zusammenarbeit baldmöglichst wieder aufzunehmen», heißt es von der Fluglinie. «Wir haben klares Interesse an einer Fortführung dieser Partnerschaft» so die Sprecherin. Privatair war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Airbus A320 Neo: Lufthansas D-AING heißt jetzt Kerpen

lufthansa airbus a320 neo 100 jahre livery norwich

Lufthansa schickt Boeing 787-9 und Airbus A320 Neo mit Jubiläumsdesign in den Betrieb

powerbank flugzeug

Neue Regeln für Powerbanks - haftet der Fluggast bei Feuern?

Fotos aus dem Crewhotel in Miami: Nicht, was man sehen möchte.

Schmutz, blockierte Notausgänge und schlaflose Nächte: Crews von Lufthansa und Swiss laufen gegen Unterkunft in Miami Sturm

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack