Auf Platz 3 befinden sich mit einem MOM von 0.90 die Modelle Falcon 7X (Cockpit im Bild zu sehen) und Falcon 8X von Dassault Aviation. Auch für die noch im Bau befindliche Falcon 6X gibt der Hersteller diesen Wert dann. Dazu gesellen sich Bombardier Global 5500 und Global 6500.

Plan von Dassault AviationNur noch ein Pilot im Cockpit des Businessjets?

Falcon-Businessjets von Dassault sollen künftig auch auf der Langstrecke mit einem Piloten im Cockpit auskommen. Doch bis es soweit ist, braucht es einige Änderungen.

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Können Flugzeuge in Zukunft ganz ohne Piloten abheben? Oder zumindest mit weniger Personal im Cockpit? Diese Frage stellen sich angesichts des befürchteten Pilotenmangels nicht nur Hersteller von riesigen Jets, wie Boeing und Airbus. Auch Dassault Aviation erwägt für seine Falcon-Businessjets eine Personalreduzierung.

Für den Reiseflug auf der Langstrecke arbeite man am Ein-Piloten-Betrieb, sagte Technikchef Bruno Stoufflet laut dem Magazin Aviation Week auf einer Konferenz. Die Idee ist, einen dritten Piloten an Bord überflüssig zu machen. So würden die Betreiber Personalkosten sparen. Zudem könnte der französische Hersteller auf einen Ruheraum für die Piloten verzichten und den Platz nutzen, um die Passagierkabine zu erweitern.

Schlafen im Pilotensitz

Natürlich müssten die beiden verbleibenden Piloten trotzdem eine Möglichkeit haben, erholsam zu schlafen. Das könnte laut Dassaults Plan im Cockpit geschehen. Allerdings müssten die Sitze dafür entsprechend flach gestellt werden können. Auch müsste das Cockpit so gebaut sein, dass Lärm nicht den Schlaf stört.

Technikchef Stoufflet erklärte, wenn nur ein Pilot wach sei, werde ein Crew-Monitoring-System nötig. Das Flugzeug müsste auch insgesamt so konzipiert sein, dass es von einem einzigen Piloten bedient werden könnte. Das sei im Reiseflug aber bereits jetzt der Fall, mit Ausnahme weniger Situationen wie etwa einem Notfall mit Rauch im Cockpit. Dassault und Airbus - wo man ebenfalls an reduzierten Cockpitpersonal interessiert sei - befänden sich zu dem Thema in Gesprächen mit Europas Luftfahrtbehörde Easa.

Nicht das erste Mal

Personalabbau gab es schon in der Vergangenheit. In den 1980er-Jahren löste die zunehmende Computerisierung die dritte Person im Cockpit ab. Der Flug- oder Bordingenieur – auch zweiter Offizier genannt – war bis dahin verantwortlich für die Überwachung der Flugzeugsysteme. Ältere Frachtflugzeuge wie etwa die Ilyushin Il-76 sind teilweise heute noch so unterwegs und haben zusätzlich noch einen Navigator.

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