Bruce Dickinson: «Wir werden fliegen und ich werde hinten sitzen.»

Sänger von Iron MaidenHeavy-Metal-Pilot Bruce Dickinson gibt Steuer ab

Der Sänger von Iron Maiden steuerte jeweils das Flugzeug seiner Band, zuerst eine Boeing 757, dann eine 747. Damit ist jetzt Schluss: Er werde 64 und sitze nur noch hinten, so Bruce Dickinson.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Brüder heckten auf dem Kill Devil Hill einen Plan aus

Auf dem Kill Devil Hill, auf dem Kill Devil Hill

Ein gefährliches Unterfangen, eines, das ihren Willen auf die Probe stellte

Auf dem Kill Devil Hill, auf dem Kill Devil Hill

Die Klänge sind ganz klar Heavy Metal. Der Text aber ist eine Ehrerbietung an zwei Luftfahrtpioniere. Auf seinem 2005 erschienenen Soloalbum Tyranny of Souls widmete Bruce Dickinson ein Stück den Wright Brothers und ihrer Weltpremiere im Motorflug, der 1903 in der Kleinstadt Kill Devil Hills im Bundestaat North Carolina stattfand.

Das ist kein Zufall. Der englische Star ist auch Pilot und Luftfahrtunternehmer. Am bekanntesten ist er jedoch als Frontmann der Heavy-Metal-Band Iron Maiden. Geht er mit ihr auf Tour, steuert er jeweils das Flugzeug selber. Lange Zeit setzten die Musiker auf eine Boeing 757, bei der letzten Tournee flog Dickinson jedoch eine Boeing 747, da Iron Maiden mehr Platz für alle Instrumente und Bühneneinrichtungen brauchte.

«Oh, nein, nein, nein, nein»

In vier Monaten starten Iron Maiden zur Fortsetzung ihrer wegen der Pandemie unterbrochenen Welttournee. Leagcy of the Beast heißt sie und wird im Mai in Belgrad eröffnet. Die Kultband macht dabei auch in Berlin, Bremen, Frankfurt, Köln, Stuttgart, Wien und Zürich Station.

Die Ed Force One der letzten Tournee. Bild: Ev Brown/Flickr/CC-BY-SA 2.0

Zu den Stationen in Europa, Lateinamerika und den USA wird Dickinson das Flugzeug von Iron Maiden, das in Anlehnung an das Maskottchen Ed Force One genannt wird, nicht mehr steuern, wie er kürzlich der Nachrichtenagentur AP offenbarte. «Oh, nein, nein, nein, nein. Wir werden fliegen und ich werde hinten sitzen», sagte er.

Eigentümer eines Wartungsunternehmens

Im August werde er 64, so Dickinson. Spätestens mit 65 sei selbst für Airline-Piloten Schluss. «Ich werde also hinten sitzen und der Fahrer auf dem Rücksitz sein.» Welches Flugzeug dieses Mal eingesetzt wird, ist noch offen. Für die Flüge innerhalb von Europa mache die Boeing 747 nicht viel Sinn, hatte Dickinson früher einmal gesagt.

Dickinson war früher Pilot der britischen Charterfluglinie Astraeus, bis diese Ende 2011 den Betrieb einstellte. Für Tourneen nahm er jeweils unbezahlten Urlaub. Er ist zudem Eigentümer des Wartungsunternehmens Caerdav, das früher Cardiff Aviation hieß. Dort werden Airbus A320 und Boeing 737, 757 und 767 gewartet, aber auch Pilotinnen und Piloten ausgebildet. Es sitzt in St. Athan in Südwales.

Mehr zum Thema

Das ist sie nun, die Boeing 747-400 von Iron Maiden.

Boeing 757 war Iron Maiden schlicht zu klein

Nationalairline: Dank dem Iron-Maiden-Sänger wieder aktiv?

So will Iron Maidens Frontmann Airlines helfen

Jumbo-Jet: Für die neue Welt-Tournee leasen Iron Maiden eine Boeing 747-400 (auf der Illustration zeigt die Band indes eine 747-200).

Iron Maiden steigen auf Boeing 747 um

Die A340-300 von AirX Charter: Aktuell fliegt die Maschine als Def Crue durch die Welt.

Def Leppard und Mötley Crüe treten mit der Def Crue in Iron Maidens Fußstapfen

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack