Light Businessejet aus Brasilien: Embraer zeigt erstmals in Europa die überarbeitet Version der Phenom 300, die Phenom 300E.

Neue StudieGebrauchte Privatjets werden teurer - und das ist nicht nur ein gutes Zeichen

Die Geschäftsfliegerei erholt sich schneller von der Corona-Pandemie als erwartet. Auch die Gebrauchtmarktpreise steigen. Experten sehen darin eine Gefahr.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Corona-Pandemie hat die Gewohnheiten von Flugreisenden verändert. Davon profitiert auch die Privatfliegerei. So hat Zulieferer Honeywell Aerospace schon im Herbst 2022 in seinem Global Business Aviation Outlook prognostiziert, dass die Businessjet-Sparte beim Auslieferungs- und Ausgabenniveau 2023 wieder über dem Niveau von 2019 liegen werde. Die Erholung findet also schneller als erwartet statt.

Laut dem Ausblick werden in diesem Jahr rund 17 Prozent mehr neue Geschäftsflugzeuge ausgeliefert als im vergangenen Jahr und auch die Ausgaben für die Maschinen werden um 20 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr verhinderten weiter Lieferkettenprobleme einen stärkeren Anstieg an Auslieferungen. Zwar meldete Bombardier mit 123 ausgelieferten Geschäftsreiseflugzeugen einen neuen Rekord, aber im Vergleich zu 2021 waren es nur drei Flugzeuge mehr.

Preise liegen über Herstellerpreisen

Nicht nur die Nachfrage nach neuen Flugzeugen boomt, auch die Preise für gebrauchte Privatjets sind im vergangenen Jahr stark gestiegen. Kunden zahlten beispielsweise für manche Modelle wie die Phenom 300 von Embraer oder die CJ4 von Cessna mehr als der Hersteller angibt. Doch genau das könnte auch ein Zeichen für eine beunruhigende Entwicklung sein.

Luftfahrt-Analyst Syed Zaidi von Cirium warnt in einer neuen Studie davor, dass es möglicherweise zu einer «Blase bei Business Jets» kommen werde, wenn sich die Preise für gebrauchte Maschinen von ihrem eigentlichen altersgerechten Wert weiter entkoppeln. Diese Entwicklung berge ein Risiko für Eigentümer, Finanziers und Investoren, auch weil Fluggesellschaften ihre Flugpläne weiter aufstocken.

Mittelgroße Jets besonders teuer

Laut der Studie sind die Preise für mittelgroße Jets gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent gestiegen, die Steigerung bei etwas größeren Jets lag bei etwa 45 Prozent und für Langstreckenjets stiegen die Preise im Jahresvergleich um 20 Prozent.

Mehr zum Thema

Businessjets in Wien: Bisher ein Minus von 18 Prozent.

Mit einem blauen Auge durch die Krise

Acht PC-12 und vier PC-24: Pilatus bekommt Auftrag aus Brasilien

Acht PC-12 und vier PC-24: Pilatus bekommt Auftrag aus Brasilien

Learjet: Bombardier stellt die Produktion noch dieses Jahr ein.

Das Aus für den Businessjet mit Schweizer Seele

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier