Ein Bett in einem Business-Jet: Hersteller Primadonna hat eine Lösung für zahlreiche Jets entwickelt.

Schlafen an BordEin Bett für alle Businessjets

Businessjets fliegen immer weiter - also braucht es Lösungen, wie man an Bord gut schlafen kann. Ein Unternehmen hat eine Möglichkeit gefunden.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Businessjet-Sparte boomt. Allein bis 2032 könnten rund 8500 neue Geschäftsflugzeuge im Wert von 274 Milliarden Dollar ausgeliefert werden, prognostiziert das Luftfahrtunternehmen Honeywell in seinem Global Business Aviation Outlook. Besonders das Segment Langstrecke wächst, denn moderne Lang­streckenbusiness­jets erreichen immer höhere Reichweiten.

Die Bombardier Global 8000 etwa schafft es auf 14.600 Kilo­meter, die Gulfstream G650 ER auf 13.000 Kilo­meter. Und da gerade in diesen Fliegern der Komfort ein großes Thema ist, darf es auch beim Schlafen in den Maschinen keine Abstriche geben. Oftmals fehlt es allerdings bislang noch an echten Betten in den sonst bis ins Details enorm luxuriösen Fliegern.

Zwei Sitze ergeben ein Bett

Die vorherrschende Lösung sind derzeit Clubsitze - bequeme Sessel, in denen man sich gegenüber sitzen kann. Doch daraus lässt sich etwas machen, dachte man sich bei Primadonna, einem auf luxuriöse Flugzeugausstattungen spezialisiertes Unternehmen. Die Firma hat eine Lösung vorgestellt, wie aus zwei Clubsitzen ein Bett werden kann.

Das System heißt «Prima Lux Flex Frame Mattress». Es besteht aus drei Elementen: Einem Hocker, der zwischen zwei einzelne Club- oder Konferenzsitze passt, sowie verschiedenen Matratzenelementen. Zusammen ergeben sie ein Bett. Das System gibt es für Einzel- und für Doppelbetten.

Keine Zertifizierung nötig

Laut Hersteller ist der Aufbau schnell und einfach. Das System soll sich für die meisten großen und mittelgroßen Businessjets von Bombardier, Dassault, Embraer und Gulfstream eigenen. Ein großer Vorteil: es muss nicht extra zertifiziert werden, um es an Bord nutzen zu können.

Die Komponenten werden in Kompressionssäcken aufbewahrt, die für jeden Betreiber individuell gestaltet werden. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann bei Primadonna auch die passende Bettwäsche dazu kaufen.

Mehr zum Thema

Cristiano Ronaldo: Kauft er sich bald einen größeren Jet?

Cristiano Ronaldo verkauft seine Gulfstream G200

Gulfstream G650 von Flexjet: Bald kommt eine zweite.

So fliegt es sich in Flexjets neuestem Jet in Europa

Bombardier Global 6000 : Sie ist für das Pegasus-Programm der Bundeswehr vorgesehen.

Bombardier-Chef schießt gegen kanadische Regierung

Bombardier Global 6500: Trump will kanadischen Fliegern die Zulassung entziehen.

Trump droht Kanada mit Entzug von Flugzeug-Zertifizierungen – Weißes Haus rudert zurück

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack