Bombardier Global 6000 : Sie ist für das Pegasus-Programm der Bundeswehr vorgesehen.

Auftrag für BoeingBombardier-Chef schießt gegen kanadische Regierung

Die kanadische Regierung wählt wohl Boeing-Jets zur Aufklärung und Überwachung. Das stößt dem heimischen Hersteller sauer auf. Bombardier preist die Global 6500 an.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Projekt nennt sich Pegasus. Die Abkürzung steht für Persistant German Airborne Surveillance Systems. Mit drei speziell ausgerüstete Businessjets will die Bundeswehr künftig Fernmelde- und elektronische Signale aus der Luft überwachen.

Für diesen Aufklärungs- und Überwachungsauftrag hat die deutsche Armee für Bombardier Global 6000 gewählt. Sie werden derzeit unter der Führung von Lufthansa Technik umgebaut und zwischen 2026 und 2028 geliefert. Das sei ein gutes Beispiel für die Fähigkeiten des Modells in der Überwachung, sagt Eric Martel. Auch Schweden, die USA und das Vereinigte Königreich hätten sich für die kanadischen Jets entschieden, so der Chef von Bombardier.

Boeing scheint die Nase vorn zu haben

Die Bemerkungen des Chefs des kanadischen Flugzeugbauers kommen nicht von ungefähr. Zuvor war bekannt worden, dass Kanada erwägt, sich zur Überwachung Dutzende von P-8 Poseidon bei Boeing zu beschaffen, eine militärische Aufklärungsvariante der 737-800. «Bombardier ist der festen Überzeugung, dass die Global 6500 die richtige Größe hat und den Bedürfnissen Kanadas gerecht wird», so Martel.

Er wird noch deutlicher. Als Präsident und Vorstandsvorsitzender von Bombardier «möchte ich öffentlich meine Besorgnis darüber zum Ausdruck bringen, dass Kanada, das vor einer wichtigen Entscheidung über die luftgestützte Überwachung seiner ausgedehnten Grenzen steht, möglicherweise erwägt, einen Alleinauftrag direkt an Boeing zu vergeben», sagt der Manager.

Als umweltfreundlicher angepriesen

Die Bombardier Global 6500 habe gegenüber dem Konkurrenzprodukt klare Vorteile. Sie verfüge über eine größere Reichweite, Ausdauer und bewährte Zuverlässigkeit. Ihre Triebwerke der nächsten Generation und ihr «führendes aerodynamisches Profil» würden sie günstiger im Betrieb machen als die PS-8 und zu einer geringeren CO2-Bilanz beitragen.

Martel fordert daher, dass Kanada «eine Ausschreibung für ein kanadisches Mehrzweckflugzeug» startete, für die verschiedene Vorschläge eingereicht werden können. «Eine in Kanada gebaute Option sollte und muss gleichberechtigt mit den Angeboten ausländischer Unternehmen geprüft werden, die in der Vergangenheit unsere einheimischen Flugzeugprogramme direkt angegriffen haben.»

Mehr zum Thema

Bombardier verkauft Global 6000 an die US Air Force

Bombardier verkauft Global 6000 an die US Air Force

Der erste der drei Bombardier Global 6000 der Flugbereitschaft: Der Jet...

Nun stehen drei Global 6000 für die Kanzlerin bereit

Global 6500 und 5500: So stellt Bombardier seine neuen Jets vor.

Bombardier schickt zwei neue Jets ins Rennen

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

Video

southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
malaysia airlines umbai indians
Die nationale Fluggesellschaft Malaysias gestaltet einen ihrer Airbus A330-300 neu. Sie will damit im indischen Markt punkten. Es geht beim Projekt von Malaysia Airlines um die beliebteste Sportart in dem Land.
Timo Nowack
Timo Nowack