Olympia 4: Der Jet mit edlen Clubsesseln.

Los AngelesDer Fake-Privatjet, auf den Influencerinnen und Influencer fliegen

Mitten in Los Angeles kann man in einem Privatjet Fotos machen und das schon für 39 Dollar. Abheben wird er allerdings nie. Dennoch ist der Fake-Flieger sehr begehrt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es ist mittlerweile der Traumjob von fast der Hälfte aller Abiturienten: Influencer. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der PFH Private Hochschule Göttingen aus dem Sommer 2023. Viele lockt die Vorstellung, mit Social-Media-Clips schnell viel Geld zu verdienen. Die Grundzutat dafür ist Reichweite, denn größtenteils hängt der Verdienst an der Anzahl der Abonnenten.

Besonders beliebt sind Kanäle, die ein Leben im Luxus zeigen. Da geht es um Designerkleider, schicke Häuser, Fünfsternehotels und dicke Autos. Eingerahmt von vielen Reisen, gerne auch im Privatjet.

Jet steht im Herzen von LA

Dabei muss die Reise im Privatjet nicht mal teuer sein. Eine Stunde ist schon für 39 Dollar zu haben. Am Wochenende wird es teurer, aber dank verschiedener Paketpreise bleibt auch das erschwinglich. Inklusive Parkplatz, Wifi sowie einer Soundanlage.

Der Jet ist standardmäßig mit hellen Clubsesseln und einem edel furnierten Holztisch ausgestattet. Dank der hohen Kabinendecke kann auch jeder Reisende bequem stehen. Und er steht im Olympic Boulevard mitten im Zentrum von Los Angeles. Nur eines kann er nicht: Abheben. Der Jet mit dem Namen Olympia 4 ist eine Kulisse.

Mehr Schein als Sein

Olympia 4 ist ein Angebot von FD Photo Studio, einem Anbieter für Fotolocations mit weiteren Filialen in Chicago und New York. Die Kulisse kann von jedem gemietet werden. Mehrere Influncerinnen und Influencer aus Los Angeles haben das Angebot genutzt.

Es ist also nicht alles, wie es scheint. Zwei Influencerinnen, die ihn nutzen, scheinen die Fotos im Fake-Privatjet nicht besonders geschadet zu haben. Kennedy Cymone und Azra Mian haben beide weiter über 1,5 Millionen Follower allein auf Instagram.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder des Fake-Privatjets.  Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Steve Varsano ist Mr. Businessjet: Er verkauft seit 44 Jahren Flugzeuge.

Steve Varsano: Businessjet-Verkäufer und Social-Media-Star

Platz 10: <span class="mw-page-title-main">Cessna Citation Longitude: 26 Stück.</span>

Die zehn beliebtesten Businessjets

Privatjet am Boden: Die Flüge mit Privatflugzeugen steigen an.

Wo auf der Welt wieder mehr Business-Jets abheben

Boeing 787 von KLM: Langer Flug ins Nirgendwo.

Dreamliner dreht wegen defekter WCs um, fliegt doch weiter und dreht am Ende doch um

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bresme aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion