Zerstörtes Wrack der Antonov An-124 in Tripolis: Der Transporter ist für Libyan Arab Air Cargo geflogen.

Libyan Arab Air Cargo An-124Riesenfrachter bei Gefechten zerstört

Am Flughafen Tripolis kam es erneut zu schweren Gefechten. Dabei verlor Libyan Arab Air Cargo ihre letzte Antonov An-124.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ein Ende des Bürgerkrieges in Libyen ist nicht in Sicht. Nachdem der abtrünnige General Khalifa Haftar weite Teile des Ostens unter seine Kontrolle gebracht hat und mit seiner Libyschen Nationalarmee LNA heftige Kämpfe um die Hauptstadt Tripolis angefacht hat, leidet die Bevölkerung immer mehr unter den Auseinandersetzungen.

Doch auch der Luftverkehr ist angeschlagen. So griffen LNA-Kampfjets vergangenen April den damals einzig funktionsfähigen Flughafen, den in Tripolis, an und kapselten das Land für kurze Zeit vollständig vom Luftweg ab. Nun ist es in der Nähe des Tripolis Airport erneut zu schweren Gefechten gekommen. Bei denen haben sich vergangenen Samstag (22. Juni) Milizen mit schwerer Artillerie bekämpft.

Erster Betreiber außerhalb von Russland und der Ukraine

Dabei wurde die einzige verbliebene Antonov An-124 von Libyan Arab Air Cargo komplett zerstört. Die Maschine mit dem Kennzeichen 5A-DKN war neben elf Antonov An-26 das einzige Flugzeug der libyschen Frachtgesellschaft. Die Airline war zudem die erste außerhalb der Ukraine und von Russland, die den Riesenfrachter überhaupt eingesetzt hat

Bereits einen Tag zuvor geriet der Flughafen unter Beschuss, als Truppen von General Haftar ihn mit Raketen angriffen, schreibt die Nachrichtenseite The Lybia Observer. Am Sonntag (24. Juni) musste der Flughafen einen Flieger von Lybian Airlines in das ungefähr 200 Kilometer entfernte Misrata umleiten, nachdem kurz vor der Landung erneut eine Rakete auf das Airport-Gelände niedergegangen war.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack