Bombardierung in Mitiga: Schäden an der Landebahn.

Kämpfe vor Libyens HauptstadtTripolis letzter Flughafen von Kampfjets angegriffen

Die Lage in Libyen eskaliert. Nachdem Truppen des abtrünnigen Generals Haftar den Flughafen Migita von Tripolis angriffen, musste der letzte intakte Flughafen der Hauptstadt kurzzeitig schließen.

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Die Situation vor der libyschen Hauptstadt Tripolis spitzt sich zu. Seit vergangener Woche versuchen Truppen des abtrünnigen Generals Khalifa Haftar den Vormarsch auf die Stadt. Wegen den heftigen Gefechten mit mehr als 50 Toten sind mittlerweile über 3400 Menschen auf der Flucht.

Die Bevölkerung wurde zudem für kurze Zeit vom Luftverkehr abgeschnitten. Die von Haftar geführte Libysche Nationalarmee LNA versuchte am Montag (8. April) den einzig verbleibenden Flughafen Mitiga einzunehmen und griffen diesen mit Kampfjets an. Bilder auf sozialen Netzwerken zeigen Rauchschwaden über dem Flughafen. Andere Fotos der Nachrichtenagentur AFB zeigen Einschlagskrater am Rande eines Rollfeldes.

Schäden repariert

Nach den Angriffen stellte der Flughafen seinen Flugbetrieb umgehend ein und evakuierte alle Passagiere vom Gelände. Ankommende Flugzeuge wurden in das ungefähr 200 Kilometer entfernte Misrata umgeleitet. Zu Todesfällen kam es bei den Angriffen nicht, jedoch wurde die Landebahn beschädigt berichtet die Zeitung The New York Times. Dennoch konnte der Betrieb in Mitiga gestern wieder aufgenommen werden.

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