Sukhoi Superjet von City Jet in den Farben von Brussels Airlines. Die Belgier flotten die gemieteten Flugzeuge aus.

Bis MärzBrussels Airlines ersetzt Superjets durch CRJs

Die Kunden der belgischen Lufthansa-Tochter loben den Komfort der Sukhoi Superjets. Trotzdem hat Brussels Airlines keine Lust mehr auf die russischen Flieger. Der Austausch hat schon begonnen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Brussels Airlines trennt sich definitiv von ihren gemieteten russischen Flugzeugen. Nachdem die Lufthansa-Tochter schon im Juli angekündigt hatte, «die Sukhoi-Superjet-Einsätze möglichst schnell beenden» zu wollen, steht nun fest: Bis Anfang März 2019 werden die Maschinen allesamt aussortiert. Das bestätigte eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH.

Die Fluggesellschaft erklärt weiter: «Seit Beginn des Winterflugplans am 28. Oktober fliegen nur noch drei statt vier Superjets für Brussels Airlines.» Einer der Flieger ist durch eine Bombardier CRJ1000 ersetzt worden und wird von der spanischen Regionalairline Air Nostrum betrieben, wie das Portal Aviation.be berichtete. Die Belgier mieteten seit Anfang 2017 bis zu sechs Superjets samt Besatzung vom irischen Air-Nostrum Partner City Jet.

Sukhoi ändert den Kurs beim Superjet

Nun hat sich Brussels Airlines mit City Jet geeinigt, die Flieger auszutauschen und auf Bombardier CRJ900 und CRJ1000 zu wechseln. Grund ist laut der Sprecherin nicht fehlender Komfort der Russenflieger. «Im Gegenteil, wir bekommen positives Kundenfeedback über den Reisekomfort.» Viel mehr gehe es um «die Kinderkrankheiten dieses noch recht jungen Flugzeugtypes», die zu etlichen Flugausfällen im Sommer geführt hätten. «Selbst kleine technische Probleme benötigen eine längere Wiederherstellungszeit, weil man noch nicht so viel Erfahrung mit dem Flugzeug aufgebaut hat», so die Sprecherin.

Neben Brussels Airlines sind auch die mexikanische Interjet und die russische Yakutia Airlines unzufrieden mit der Einsetzbarkeit des Superjets. Nun will der Flugzeugbauer alles besser machen und dem Service Priorität einräumen gegenüber dem Bau neuer Maschinen.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Brussels Airlines: Die Fluggesellschaft setzt auf Afrika.

Brussels Airlines gibt Asien wieder auf

Superjet 100: Die neue Version B100 hat stärkere Triebwerke.

Russland subventioniert Superjet-Order

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-bombardier-neu

Bombardier übernimmt kanadisches Werk von Mitsubishi

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier