Unfallmaschinen von British Airways und Luxair: Unterschiedliche Vorgehensweisen.

Verunfallte FlugzeugeBritish Airways flickt, Luxair kauft neu

British Airways lässt die in Las Vegas beschädigte Boeing 777 reparieren. Luxair setzt bei der Unfallmaschine von Saarbrücken auf einen Neukauf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Bilder gingen um die Welt. Das Triebwerk einer Boeing 777-200 von British Airways machte mitten während der Beschleunigung auf der Piste Probleme. Die Piloten stoppten die Maschine, der Motor begann zu brennen, dicker Rauch stieg auf. Niemandem passierte bei der folgenden Evakuierung am Flughafen Las Vegas etwas. Doch der Flieger wirkte stark beschädigt. Die Tragfläche wurde ebenso arg in Mitleidenschaft gezogen wie der Rumpf. In ihm klaffte ein riesiges Loch.

Dennoch wird das Flugzeug mit dem Kennzeichen G-VIIO weiter durch die Welt fliegen. Experten von British Airways haben es untersucht und beschlossen, dass man die rund 17-jährige Boeing 777 reparieren kann. Der Schaden sei weniger schlimm als angenommen, so die Airline gemäß Flightglobal. Das Triebwerk müsse ersetzt werden, zudem müssten die Schäden an Rumpf und Tragfläche korrigiert werden. Danach werde die 777 rigorosen Tests unterzogen, wie sie auch neue Maschinen bestehen müssten.

Luxair zahlt etwas drauf

Für British Airways war die Reparatur die günstigere Lösung. Anders sieht es bei Luxair aus. Beim Startvorgang in Saarbrücken zog Ende September die Kopilotin das Fahrwerk zu früh ein, die bereits sehr schnell rollende Maschine krachte daraufhin auf den Boden und schlitterte die Piste entlang. Der gesamte untere Teil der Bombardier Dash 8Q-400 sei dabei schwer beschädigt worden, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft der Zeitung Luxemburger Wort.

Luxair hat beschlossen, den Schaden am Flugzeug mit dem Kennzeichen LX-LGH nicht zu reparieren. Die Versicherung hätte das zwar gezahlt. Doch die Fluggesellschaft entschloss sich, etwas draufzulegen und eine Ersatzmaschine zu bestellen. «Wir wollen den Passagieren so noch mehr Qualität und Zuverlässigkeit bieten», sagt ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Zudem sei die Preisdifferenz nicht groß gewesen.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways kündigt neue Lounge im Terminal 5 in London-Heathrow an

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

ticker-british-airways

British Airways gewinnt Steuerstreit um Crew-Hotels

ticker-british-airways

British Airways trennt Flüge nach Rio de Janeiro und Buenos Aires

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies