Unfallmaschinen von British Airways und Luxair: Unterschiedliche Vorgehensweisen.

Verunfallte FlugzeugeBritish Airways flickt, Luxair kauft neu

British Airways lässt die in Las Vegas beschädigte Boeing 777 reparieren. Luxair setzt bei der Unfallmaschine von Saarbrücken auf einen Neukauf.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Bilder gingen um die Welt. Das Triebwerk einer Boeing 777-200 von British Airways machte mitten während der Beschleunigung auf der Piste Probleme. Die Piloten stoppten die Maschine, der Motor begann zu brennen, dicker Rauch stieg auf. Niemandem passierte bei der folgenden Evakuierung am Flughafen Las Vegas etwas. Doch der Flieger wirkte stark beschädigt. Die Tragfläche wurde ebenso arg in Mitleidenschaft gezogen wie der Rumpf. In ihm klaffte ein riesiges Loch.

Dennoch wird das Flugzeug mit dem Kennzeichen G-VIIO weiter durch die Welt fliegen. Experten von British Airways haben es untersucht und beschlossen, dass man die rund 17-jährige Boeing 777 reparieren kann. Der Schaden sei weniger schlimm als angenommen, so die Airline gemäß Flightglobal. Das Triebwerk müsse ersetzt werden, zudem müssten die Schäden an Rumpf und Tragfläche korrigiert werden. Danach werde die 777 rigorosen Tests unterzogen, wie sie auch neue Maschinen bestehen müssten.

Luxair zahlt etwas drauf

Für British Airways war die Reparatur die günstigere Lösung. Anders sieht es bei Luxair aus. Beim Startvorgang in Saarbrücken zog Ende September die Kopilotin das Fahrwerk zu früh ein, die bereits sehr schnell rollende Maschine krachte daraufhin auf den Boden und schlitterte die Piste entlang. Der gesamte untere Teil der Bombardier Dash 8Q-400 sei dabei schwer beschädigt worden, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft der Zeitung Luxemburger Wort.

Luxair hat beschlossen, den Schaden am Flugzeug mit dem Kennzeichen LX-LGH nicht zu reparieren. Die Versicherung hätte das zwar gezahlt. Doch die Fluggesellschaft entschloss sich, etwas draufzulegen und eine Ersatzmaschine zu bestellen. «Wir wollen den Passagieren so noch mehr Qualität und Zuverlässigkeit bieten», sagt ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Zudem sei die Preisdifferenz nicht groß gewesen.

Mehr zum Thema

Boeing 777-200 von British Airways: Die Airline konnte einen Rückflug aus Barbados nicht durchführen, weil die Crew zuvor zu viel Alkohol getrunken hatte.

Crew zu betrunken - British Airways muss Langstreckenflug annullieren

ticker-british-airways

British Airways erlaubt Kabinenpersonal Ruhepausen in freien Premiumsitzen

ticker-british-airways

British Airways und Porter Airlines mit Codeshare

ticker-british-airways

Starlink-Einbau kommt bei British Airways ins Stocken

Video

skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin