Letzte Aktualisierung: um 13:51 Uhr
Partner von  

Order für bis zu 42 Flugzeuge

British Airways ersetzt Jumbo-Jets mit Boeing 777X

Nach einer langen Flaute verzeichnet Boeing wieder eine Order für die 777X. British Airways wird bis zu 42 Exemplare kaufen und damit vor allem ihre alternden 747 ersetzen.

Boeing

Boeing 777X in den Farben von British Airways: Schon 2022 soll die erste Maschine abheben.

Boeing musste sehr lange warten. Im Juni 2017 bestellte mit Singapore Airlines letztmals ein Kunde 777X. Jetzt aber kann der amerikanische Flugzeugbauer eine neue Order für sein neues Langstreckenmodell verzeichnen. Der europäische Luftfahrtkonzern IAG kauft 18 Exemplare der größeren Variante 777-9. Zugleich sicherte er sich eine Option auf 24 weitere Flieger des Typs, wie er am Donnerstag (28. Februar) bekannt gab.

Die bis zu 42 Boeing 777-9 bestellt IAG für British Airways. Konzernchef Willie Walsh lobt das Flugzeug für seine Effizienz. Es passe zudem von der Größe und von der Reichweite her perfekt zum Netzwerk der britischen Tochter. Damit sei die 777-9 «der ideale Ersatz für die Boeing 747.»

Neuer Kunde für die 777X

Die fest georderten 18 Maschinen werden zwischen 2022 und 2025 an British Airways geliefert. Sie ersetzen 14 Boeing 747-400 und vier Boeing 777-200. Die 777-9 werden mit 325 Sitzen in vier Klassen ausgestattet. Die Boeing 747-400 weisen bei British Airways je nach Konfiguration zwischen 275 und 345 Sitzen auf. Die 777-200 mit vier Klassen besitzen 224 Sitze. Wollen die Briten alle ihre Jumbo-Jets ersetzen, müssten sie danach mindestens 21 weitere 777-9 übernehmen. 777-200 besitzen sie aktuell noch 46 Stück.

Der Deal – wird die Option eingelöst – hat einen Wert von 18,6 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Bei solch großen Aufträgen und wichtigen sowie treuen Kunden wie IAG sind aber große Rabatte üblich. Mit der neuen Bestellung kann Boeing das Orderbuch für die 777X um einen auf acht Kunden ausweiten (ohne anonyme Kunden). Gleichzeitig steigt die Zahl der verkaufen Exemplare von 326 auf 344.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.