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Wetter verhindert Doppel-Start

British Airways‘ 747 verlässt Heathrow für immer

Die britische Fluggesellschaft verabschiedete die letzten beiden Boeing 747, die sie in London Heathrow stationiert hatte. Ein dafür geplanter Doppel-Start gelang nicht.

Nur noch zwei Boeing 747 von British Airways waren an der Heimatbasis der Fluggesellschaft in London Heathrow stationiert. Zum einen der Jumbo-Jet mit dem Kennzeichen G-CIVB. Er trägt eine Retro-Lackierung, die an die Jahre 1974 bis 1980 erinnert und nach ihrem Designer Dick Negus auf den Namen Negus-Bemalung getauft wurde. Zum anderen die Boeing 747 mit dem Kennzeichen G-CIVY im aktuellen British-Airways-Kleid.

Am Donnerstagmorgen (8. Oktober) verschwanden auch diese beiden Jumbo-Jets für immer aus Heathrow. British Airways plante zum Abschied eigentlich einen spektakulären Parallel-Start der beiden Jets auf zwei Startbahnen. Regen und schlechte Sicht verhinderten dies aber. Die beiden Maschinen starteten gegen 8:40 Uhr hintereinander von einer Piste.

Negus-747 könnte überleben

British Airways hatte im Zuge der Corona-Pandemie schon im Juli den vorzeitigen Abschied von der Boeing-747-Flotte verkündet. Die letzten Jumbo-Jets der Fluggesellschaft, die derzeit in Cardiff in Wales stehen, sollen die Flotte bis Ende des Jahres verlassen.

G-CIVY flog am Donnerstag von London Heathrow nach St Athan in Wales, G-CIVB nach Kemble in der Grafschaft Gloucestershire, wo sie stillgelegt werden. Jedoch bestätigte die Fluggesellschaft gegenüber dem Portal Simple Flying, dass sie erwägt, G-CIVB mit der Retro-Bemalung in Kemble nicht zu verschrotten, sondern zu erhalten.

Weltgrößter 747-400-Betreiber

British Airways nahm ihre erste Boeing 747-400 im Juli 1989 in Empfang, die letzte im April 1999. Auf dem Höhepunkt hatte die Fluggesellschaft 57 Maschinen des Typs in der Flotte. Die britische Fluggesellschaft war der weltgrößte Betreiber der 747-400.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie G-CIVB und G-CIVY.

Die Landung von G-CIVB in Kemble im Video:



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