So sieht die 2005 angeschaffte VC-1A heute aus. Als Rufzeichen verwendet sie Força Aérea 01.

Größere AerolulaBrasilien schaut sich doch wieder Airbus A330 als Präsidentenjet an

Der Airbus A319 hat ausgedient. Brasilien will nun doch einen größeren Regierungsflieger kaufen. Damit wird der A330 wieder ein Thema.

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Die Air Force One ist wohl die berühmteste Präsidentenmaschine der Welt. Weniger bekannt dürfte die Aerolula sein. So wird das Flugzeug des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, kurz Lula genannt. Die Aerolula ist derzeit ein 18 Jahre alter Airbus A319, aber nun scheinen ihre Tage gezählt.

Der Oberbefehlshaber der Luftstreitkräfte, General Marcelo Kanitz sagte kürzlich in einem Interview mit der Zeitung O Globo: «In Kürze werden wir mit der Anschaffung eines weiteren Flugzeugs beginnen». Der Markt biete immer Möglichkeiten für gebrauchte Flugzeuge. Brasilianische Medien spekulieren über den Kauf eines Airbus A330. Die brasilianischen Luftstreitkräfte betreiben die Maschinen.

Lula will nun doch Langstreckenjet

Die Pläne, den A319 zu ersetzen, sind nicht ganz neu. Mitte des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass das größte Land Südamerikas auf der Suche nach einem Ersatz für den Kurz- und Mittelstreckenjet ist, der auch nur 38 Personen Platz bietet. In der engeren Auswahl war auch der Umbau einer von zwei A330-200, die Brasiliens Ex-Regierung von Azul erworben hatte.

Präsident Lula stoppte im vergangenen September die Pläne mit der Begründung, dass nicht der ideale Zeitpunkt für den Kauf eines neuen Flugzeugs für Auslandsreisen des Präsidenten sei. Offenbar hat Präsident Lula seine Meinung wieder geändert.

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