Der erste Airbus A320 Neo von AUA: Fliegt bereits nicht mehr.

OE-LZNBrandneuer Airbus A320 Neo von Austrian Airlines muss am Boden bleiben

Vergangene Woche nahm die österreichische Lufthansa-Tochter ihren ersten Airbus A320 Neo in Betrieb. Jetzt steht die OE-LZN von Austrian Airlines mit einer Störung am Boden - nach nur zwölf Flügen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es war ein großer Moment für Austrian Airlines. Nach 16 Jahren nahm die Lufthansa-Tochter vergangene Woche erstmals wieder ein neues Flugzeug offiziell in ihre Flotte auf. «Wir sind wieder wachstumsfähig», kommentierte Chefin Annette Mann den Schritt.

Am Mittwoch (19. Oktober) nahm der erste Airbus A320 Neo von AUA den regulären Linienbetrieb auf. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen OE-LZN flog von Wien nach London-Heathrow und zurück. Amsterdam, Frankfurt und Berlin waren die Ziele, die Austrian Airlines am Donnerstag mit dem neuesten Flugzeug bediente. Doch schon am Freitag flog dieses nur noch ein Mal nach London und zurück. Die weiteren Flüge wurden annulliert.

Nach einem Flug war wieder Schluss

Beim Airbus A320 Neo sei eine Störung in der elektronischen Triebwerkssteuerung aufgetreten, erklärt eine Sprecherin der Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH. Diese Störung konnte behoben werden. Und so hob das Flugzeug am Samstag wieder ab. Es flog nach Barcelona und zurück.

Doch nach der Rückkehr nach Wien war wieder Schluss. Seit Sonntag hebt die OE-LZN erneut nicht mehr ab. «Die Störung ist ein zweites Mal aufgetreten», so sie Sprecherin.

Technikabteilung an der Arbeit

Nur zwölf Flüge hat der A320 Neo seit Inbetriebnahme absolviert. Die Technikabteilung arbeite mit Hochdruck an der Behebung des Problems, so Austrian Airlines.

Mehr zum Thema

Austrians erster A320 Neo fliegt nach Berlin und Frankfurt

Austrians erster A320 Neo fliegt nach Berlin und Frankfurt

Airbus A320 Neo: Bald für Austrian Airlines unterwegs.

Austrian Airlines erhält vier Airbus A320 Neo

Der erste Airbus A320 Neo von Austrian Airlines: Der Jet ...

Austrian Airlines hat ihren ersten Airbus A320 Neo

ticker-austrian

Austrian Airlines stockt Flugangebot für Herbstferien um 100 Flüge auf

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier