Hamad International Airport in Doha: Ab heute ist hier weniger los.

Katar-KriseBoykott trifft auch Emirates, Saudia und Co.

Qatar Airways darf nicht mehr nach Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Das geht ins Geld. Doch auch die Airlines aus den Boykott-Ländern leiden.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Qatar Airways ist seit Dienstagmorgen (6. Juni) gleich von vier wichtigen Märkten abgeschnitten. Mit ihrem Landeverbot haben Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate der Fluggesellschaft aus Doha einen massiven Schlag versetzt. Abu Dhabi, Damman, Dubai, Jeddah und Riyadh gehören zu den wichtigsten Destinationen der Nationalairline von Katar.

Die gestoppten Flüge bringen viele Geschäftsreisende ins Land und lenken Umsteigepassagiere auf die Langstreckenflüge von Qatar Airways in die ganze Welt. Diese Einnahmen bleiben nun aus. Die Reisenden werden vermehrt in Dubai und Abu Dhabi oder an anderen Drehkreuzen umsteigen. Hinzu kommt der Treibstoff-Mehrverbrauch wegen der Umwege aufgrund der Luftraumsperre der vier Länder. «Das geht ins Geld und kostet die Airline schnell mehrere zehn Millionen», sagt Luftfahrtberater Saj Ahmad von Strategic Aero Research aus Dubai.

Geschlossene Grenzen schaden Branche

Doch der politische Zwist trifft Qatar Airways nicht einseitig. Auch die Fluggesellschaften der Katar boykottierenden Staaten werden geschädigt. Emirates wäre gemäß Flugplandaten von CH Aviation heute vier Mal nach Doha geflogen, Etihad Airways fünf Mal und Flydubai sechs Mal, Saudia zwei Mal. «Es ist im Interesse aller, dass die Anbindung wieder hergestellt wird», so Ahmad.

Iata-Geschäftsführer Alexandre de Juniac sagte am Jahrestreffen des Verbandes denn auch: «Wir sind eine Branche der Freiheit.» Die Luftfahrt brauche offene Grenzen, «wir sind abhängig davon». Je schneller sie wieder geöffnet würden, desto besser sei es.

Mehr zum Thema

etihad airways airbus a321 lr duesseldorf

Iran-Krieg kostet Flughafen Düsseldorf 100.000 Fluggäste pro Monat

Emirates Airbus A380

Wenn nur 25 Fluggäste im Airbus A380 sitzen

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Airbus A350 von Emirates in Dubai: Bald in Berlin und Stuttgart zu sehen?

So einfach könnte Emirates die Rechte für Flüge nach Berlin und Stuttgart erhalten

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies