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Neuer Name und kleine Änderungen

Bombardier macht den Learjet 75 billiger

Der Learjet 75 verliert zwei Sitze, das Waschbecken und das Hilfstriebwerk. Dafür bekommt er zwei Fußhocker, einen Namenszusatz und einen günstigeren Preis.

Mit einem Listenpreis von 13,8 Millionen Dollar gilt Bombardiers Learjet 75 als teuer. Die Konkurrenz-Businessjets wie Embraer Phenom 300 und Cessna Citation CJ3+ sind deutlich billiger. Die kosten nämlich je nach Ausstattung teilweise deutlich unter zehn Millionen Dollar. Nun reagiert der kanadische Flugzeugbauer und präsentiert eine neue Version namens Learjet 75 Liberty zum Listenpreis von nur noch 9,9 Millionen Dollar.

Statt bisher acht Sitzplätzen hat der neue Learjet standardmäßig nur noch sechs Plätze, die beiden vordersten als Executive-Suiten mit Hockern für die Füße und ausklappbaren Tischen. Die Honeywell-Triebwerke bleiben unverändert, ebenso die schnelle Reisegeschwindigkeit  von Mach 0.79. Die Reichweite steigt dagegen leicht von 2040 auf 2080 Seemeilen (3852 Kilometer). Ab 2020 ist der Learjet 75 Liberty zu haben.

Handwaschbecken nicht inbegriffen

Wie ein Bombardier-Sprecher erklärte, wird einiges, was bisher Standardausstattung war, nun optional sein. So etwa das Hilfstriebwerk, externe Beleuchtung und das Handwaschbecken im WC-Raum. Obwohl der normale Learjet 75 schon von Bombardiers Webseite verschwunden ist: Wer den Flieger wie bisher haben möchte, kauft die Extras dazu und ordert die Kabine mit acht Sitzen – das bleibt möglich.

Bombardier hatte das Learjet-Programm 1990 von der Learjet Corporation übernommen und 2013 den ersten Learjet 75 in den Betrieb geschickt. Der kanadische Flugzeughersteller konzentriert sich künftig ausschließlich auf den Bau von Geschäftsflugzeugen, nachdem Ende 2020 die letzten CRJ-Linienflieger ausgeliefert worden sind.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Learjet 75.

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