B737 von Alaska Airlines: Die Fluglinie hatte die meisten Probleme

Boeing warnt vor Pannen bei B737

Nun hat der Flugzeugbauer auch noch Probleme mit der B737. Er warnte seine Kunden vor Motorenproblemen beim Mittelstreckenjet.

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Boeing scheint eine Pechsträhne zu haben. Nicht genug, dass der Prestigeflieger B787 auf unbestimmte Zeit gegroundet bleibt. Nun warnt der amerikanische Produzent auch noch seine Kunden vor Fehlern bei seinem ultimativen Verkaufsschlager. In seltenen Fällen könne es bei den Triebwerken der B737NG zu Unregelmäßigkeiten kommen, hieß es in einer Mitteilung an die Kunden. Die Probleme könnten kurz nach dem Start auftreten.

Die Triebwerke der B737NG fielen offenbar in einigen Fällen kurz nach dem Start aus. Meistens hätten sie sich danach aber wieder erholt. Im schlimmsten Fall seien beide Motoren ausgefallen. Ein Triebwerk habe sich danach aber wieder gefangen, das andere habe man abschalten können. Doch auch in diesem Fall habe man eine sichere Landung hingekriegt, so Boeing gemäß der Zeitung Seattle Times.

Alaska Airlines am meisten betroffen

Insgesamt kam es in den vergangenen fünf Jahren zu 32 solchen «Instabilitäten», wie Boeing sie nennt. Die meisten Zwischenfälle erlebte mit insgesamt 17 Alaska Airlines. Bei einer anderen, nicht indentifizierten Airline kam es zu 14, bei einer weiteren zu einem Zwischenfall.

Was genau zu den Problemen führt, ist noch nicht klar. Doch Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, verrieten der Seattle Times, dass man davon ausgehe, dass kontaminierter Treibstoff die Ausfälle verursachte. Das würde auch erklären, warum es ausschließlich bei amerikanischen Fluglinien geschah. Der Flughafen in Seattle Tacoma soll die Airlines mit dem Problem-Kerosin versorgt haben.

Lokal begrenzt

«Die Ereignisse sind sehr lokal begrenzt. Sie alle ereigneten sich im Westen der USA», so die Nachricht von Boeing. Man sei dabei, das Problem auf Treibstoff-Kontamination einzugrenzen. «Wir haben den Fokus auf das Problem in den letzten Monaten sehr verstärkt», so der Konzern weiter. In den insgesamt 32 Fällen konnten die Piloten selbst entscheiden, ob sie umkehren oder weiterfliegen. In ungefähr der Hälfte der Fälle habe man umgedreht, heißt es.

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