B737 von Alaska Airlines: Die Fluglinie hatte die meisten Probleme

Boeing warnt vor Pannen bei B737

Nun hat der Flugzeugbauer auch noch Probleme mit der B737. Er warnte seine Kunden vor Motorenproblemen beim Mittelstreckenjet.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Boeing scheint eine Pechsträhne zu haben. Nicht genug, dass der Prestigeflieger B787 auf unbestimmte Zeit gegroundet bleibt. Nun warnt der amerikanische Produzent auch noch seine Kunden vor Fehlern bei seinem ultimativen Verkaufsschlager. In seltenen Fällen könne es bei den Triebwerken der B737NG zu Unregelmäßigkeiten kommen, hieß es in einer Mitteilung an die Kunden. Die Probleme könnten kurz nach dem Start auftreten.

Die Triebwerke der B737NG fielen offenbar in einigen Fällen kurz nach dem Start aus. Meistens hätten sie sich danach aber wieder erholt. Im schlimmsten Fall seien beide Motoren ausgefallen. Ein Triebwerk habe sich danach aber wieder gefangen, das andere habe man abschalten können. Doch auch in diesem Fall habe man eine sichere Landung hingekriegt, so Boeing gemäß der Zeitung Seattle Times.

Alaska Airlines am meisten betroffen

Insgesamt kam es in den vergangenen fünf Jahren zu 32 solchen «Instabilitäten», wie Boeing sie nennt. Die meisten Zwischenfälle erlebte mit insgesamt 17 Alaska Airlines. Bei einer anderen, nicht indentifizierten Airline kam es zu 14, bei einer weiteren zu einem Zwischenfall.

Was genau zu den Problemen führt, ist noch nicht klar. Doch Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, verrieten der Seattle Times, dass man davon ausgehe, dass kontaminierter Treibstoff die Ausfälle verursachte. Das würde auch erklären, warum es ausschließlich bei amerikanischen Fluglinien geschah. Der Flughafen in Seattle Tacoma soll die Airlines mit dem Problem-Kerosin versorgt haben.

Lokal begrenzt

«Die Ereignisse sind sehr lokal begrenzt. Sie alle ereigneten sich im Westen der USA», so die Nachricht von Boeing. Man sei dabei, das Problem auf Treibstoff-Kontamination einzugrenzen. «Wir haben den Fokus auf das Problem in den letzten Monaten sehr verstärkt», so der Konzern weiter. In den insgesamt 32 Fällen konnten die Piloten selbst entscheiden, ob sie umkehren oder weiterfliegen. In ungefähr der Hälfte der Fälle habe man umgedreht, heißt es.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing erhält F-15-Rahmenvertrag über bis zu 113 Milliarden Euro

ticker-boeing-1

Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Ingenieurinnen und Ingenieure

ticker-boeing-787-9

Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Video

airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack
northeast airlines boeing 737 800 frachter
Bis 1972 flog im Nordosten der USA Northeast Airlines. Nun soll der Name an den Himmel zurückkehren - als Frachtfluggesellschaft mit Boeing 737-800.
Timo Nowack
Timo Nowack
«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion