Frachtversion der B747-8: Die Nachfrage ist zu gering.

Zu wenig Kunden für B747-8

Die neue Version des Jumbos verkauft sich nicht gerade gut. Der Flugzeugbauer klagt über ungenutzte Kapazitäten und warnt vor einer Produktionsdrosselung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eine ganze Reihe von Produktions-Slots seien derzeit noch nicht vergeben, warnt Boeing in einem Dokument, das der Konzern dieser Tage bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC einreichte. «Falls sich für die geplante Produktion nicht genügend Abnehmer finden, müssen wir handeln», schreibt der Flugzeugbauer weiter. Er plant für das Jahr 2014 eigentlich mit einem Ausstoss von zwei B747-8 pro Monat. Doch momentan habe man noch nicht entsprechend viele Abnehmer. Wenn man nicht substanzielle neue Order für die Neuversion des Jumbos erhalte, sei man gezwungen, die Produktion zu drosseln. Oder Man könne Flieger auf Halde produzieren.

Theoretisch hat Boeing Bestellungen für 67 B747-8 offen. Doch das ist zuwenig. Wenn man die Risiken des Marktes und der Produktion nicht mildere, dann droht dem Konzern ein hoher so genannter «reach-forward-loss». Das heißt, die Kosten der Produktion sind höher als die erwartbaren Einnahmen auf den entsprechenden Produkten. Das könne deutliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben, warnt der Produzent.

Keine Sorge bei Zulieferern

Die Nachfrage nach Frachtern ist generell schwach. Und genau in diesem Bereich machte sich Boeing besonders viele Hoffnungen mit seiner Frachtversion der B747-8. Viele Airlines haben momentan aber auch nicht das Geld, sich große neue Passagierflieger anzuschaffen.

Doch am Markt gibt es Zeichen einer Besserung. Zumindest bei den Zulieferern scheint man optimistisch. Laut dem Fachmagazin Flightglobal hat man bei Spirit Aero Systems, die unter anderem die Nase der B747-8 liefert, noch keine Pläne, die Produktion herunterzufahren. «Momentan gehen wir davon aus, dass sich Nachfrager für die freien Produktionsslots finden», so Unternehmenschef Jeff Turner.

Mehr zum Thema

Ex-Jumbo von Virgin bei Ebay zu kaufen

Ex-Jumbo von Virgin bei Ebay zu kaufen

Das ist sie nun, die Boeing 747-400 von Iron Maiden.

Boeing 757 war Iron Maiden schlicht zu klein

Jumbo-Jet: Für die neue Welt-Tournee leasen Iron Maiden eine Boeing 747-400 (auf der Illustration zeigt die Band indes eine 747-200).

Iron Maiden steigen auf Boeing 747 um

Air-France-Jumbo: Ab Oktober nur noch eine Route.

Renten-Plan für Air-France-Jumbos

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil