Boeings neuer Ecodemonstrator: Die Boeing 777-200 ER ...

EcodemonstratorBoeing macht 777-200 ER zum neuen Technologie-Testflieger

Zuletzt flog sie für Surinam Airways. Jetzt setzt Boeing die 777-200 ER als Testflugzeug für neue Technologien ein. Dabei geht es auch um das Wasser im WC.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein Jubiläum: Seit zehn Jahren lässt Boeing Flugzeuge als sogenannte Ecodemonstrator abheben, um neue Technologien zu testen, die das Fliegen nachhaltiger machen könnten. Alles begann 2012 mit einer 737-800 von American Airlines.

Es folgten 2014 eine 787-8 von Boeing selber, 2016 eine 757 von Tui, 2016 eine Embraer E170, 2018 eine 777 F von Fedex Express, 2019 eine 777-200 von Boeing, 2020 eine 787-10 von Etihad Airways und 2021 eine 737 Max 9 von Alaska Airlines.

Zuletzt bei Surinam Airways

Jetzt stellt Boeing den nächsten Ecodemonstrator vor, der bis 2024 unterwegs sein wird. Es handelt sich um eine 777-200 ER (die Abkürzung steht für Extended Range, also mehr Reichweite), die im Jahr 2002 bei Singapore Airlines in Betrieb ging. 2018 kaufte Boeing sie zurück und verleaste sie an Air New Zealand und Surinam Airways.

Als Ecodemonstrator soll das Flugzeug rund 30 Technologien testen. So werden etwa additiv gefertigte, also 3D-gedruckte Flugzeug- und Triebwerksteile zum Einsatz kommen, darunter ein Hilfstriebwerk (im Englischen APU, Auxiliary Power Unit). Dadurch werden die Teile leichter und bei der Herstellung entsteht weniger Abfall.

Gewicht beim WC-Wasser sparen

Zusammen mit der Nasa testet Boeing an den Tragflächen des Ecodemonstrators eine neue Form von Wirbelgeneratoren. Diese kleinen Elemente erhöhen die aerodynamische Effizienz bei Start und und Landung. Während des Reiseflugs sorgen sie aber für zusätzlichen Widerstand. Daher kommen nun einfahrbare Versionen auf den Prüfstand.

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Diehl Aviation wird der Ecodemonstrator ein Wassersparsystem testen, welches das Abwasser vom Händewaschen zur Spülung der Toiletten nutzt. Das spart rund 180 Kilogramm Gewicht pro Flug.

Ausbau dauert einen Monat

Beginnen kann der Einsatz aber noch nicht sofort. Derzeit ist der Ecodemonstrator noch leer. In rund einem Monat will Boeing mit der Ausstattung fertig sein.

Werfen Sie in der oben stehenden Bildergalerie einen Blick auf und in den Ecodemonstrator.

Mehr zum Thema

Ecodemonstrator von Boeing und Alaska Airlines: Das Flugzeug testet neue Technologien. Nicht alle schaffen es zur Marktreife.

In dieser Boeing 737 Max ist 777X-Abfall verbaut

Boeing zeigt neuen Ecodemonstrator

Boeing zeigt neuen Ecodemonstrator

Ecodemonstrator startet Flüge: Etihad und Boeing forschen mit 787-10 für leiseres Fliegen

Ecodemonstrator startet Flüge: Etihad und Boeing forschen mit 787-10 für leiseres Fliegen

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies